Für frische Luft in Seminaren: Bauhaus-Universität Weimar installiert CO2-Ampeln in Lehveranstaltungsräumen

Wenn sich viele Personen in einem schlecht belüfteten Raum befinden, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Aerosolübertragung des SARS-CoV-2-Virus rapide an - selbst dann, wenn die anwesenden Personen Masken tragen und den empfohlenen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten. So kann eine infektiöse Person Aerosole, also kleinste Flüssigkeitspartikel, unbemerkt über den Atem ausstoßen und andere Menschen anstecken.

Effektives Lüften bzw. ein effektiver Luftaustausch kann diese Aerosolkonzentration in einem Raum vermindern und hier entgegenwirken. Um Studierende und Lehrende auch bei den kühlen Außentemperaturen im Herbst und Winter zu motivieren, regelmäßig zu lüften, hat die Bauhaus-Universität Weimar CO2-Ampeln erworben, die in den nächsten Wochen in den Lehrräumen der Universität installiert werden.

Die CO2-Ampeln unterstützen das Lüftungsverhalten, indem sie der individuell wahrgenommenen Raumluftqualität objektive Messungen zur Seite stellen. Die Ampel misst die CO2-Konzentration im Raum, die sich äquivalent zur Aerosolkonzentration verhält, und signalisiert, wann diese über ein bedenkliches Maß, in diesem Fall 900 ppm (parts per million), gestiegen ist. Die Ampel springt auf Gelb und gibt einen Signalton ab, sodass alle anwesenden Personen wissen, dass eine Stoßlüftung erfolgen muss. Ist die Luft weitestgehend ausgetauscht, wird die Anzeige auf Grün umstellt und der Raum kann weiter genutzt werden.

Mindestens 15 Räume erhalten eine solche CO2-Ampel, sodass bis zum Start der ersten Lehrveranstaltungen in Präsenz Anfang November alle wichtigen Räume gut vorbereitet sind mit dieser unterstützenden Technik.



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