Freund oder Feind? Landauer Studierende führen Theaterstück zu verschiedenen Facetten des Terrors auf

Szene aus ,,Wir sind die Guten (Shoot / Get Treasure / Repeat)’. Im Stück

Szene aus ,,Wir sind die Guten (Shoot / Get Treasure / Repeat)’. Im Stück des britischen Dramatikers Mark Ravenhill beleuchten Studierende der Uni in Landau verschiedene Facetten des Terrors. Foto:FrenchBerryPhotography

Der Krieg in der Ukraine erinnert uns daran, dass Terror nichts Abstraktes ist, das in einem fernen Land passiert, sondern auch ganz bei uns in der Nähe. ,,Wir sind die Guten (Shoot / Get Treasure / Repeat)" des britischen Dramatikers Mark Ravenhill, das Studierende des Fachs ,,Darstellendes Spiel/Theater" der Universität in Landau am 12. und 13. Mai im Gloria Kulturpalast im Rahmen eines gemeinsamen Theaterprojekts aufführen werden, beleuchtet die verschiedenen Facetten von Terror - vom Krisengebiet bis zur Kleinfamilie.

Dabei wirft die Frage nach Gut und Böse beziehungsweise nach Feind und Freund mehr Fragen auf als sie Antworten gibt. Der Titel ,,Wir sind die Guten" kann zum Beispiel als kritischer Verweis auf die Rechtfertigung des westlichen ,,Kriegs gegen den Terror" in Afghanistan verstanden werden. 

Mit dem Theaterstück eröffnet die Friedensakademie Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der New York University und dem ZKW (Zentrum für Kulturund Wissensdialog) der Universität in Landau das Kultursommerprojekt ,,Ostwind # Krieg und Frieden". Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz fördert als einmalige Schnittstelleninstitution in Rheinland-Pfalz den Austausch zwischen akademischer und zivilgesellschaftlicher, und damit auch der künstlerischen, Auseinandersetzung mit Friedensund Konfliktthemen.

Das Theaterstück wird an zwei Abenden, 12. und 13. Mai, jeweils 20 Uhr, im Gloria Kulturpalast in Landau aufgeführt. Karten (10,- Euro / ermäßigt für Studierende 5,- Euro) können per Mail reserviert werden unter:  wirsinddieguten-tickets@gmx.de  oder gibt es an der Abendkasse. 

Fragen beantwortet:
ZKW - Zentrum für Kulturund Wissensdialog 
PD Dr. Anja Ohmer
Kerstin Theilmann
280-32219


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