Freie Universität mit Total E-Quality-Prädikat ausgezeichnet

Die Freie Universität Berlin wird für ihr Engagement zugunsten der Gleichstellung von Frauen und Männern zum siebten Mal in Folge mit dem Total E-Quality-Prädikat ausgezeichnet. ,,Die Freie Universität leistet in allen Aktionsfeldern herausragende Gleichstellungsarbeit", erklärte die Jury. Die Hochschule trage als Best-Practice-Beispiel nachhaltig zur positiven Entwicklung von Chancengleichheit und Vielfalt in der Gesellschaft bei. Das Prädikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren und wird vom gemeinnützigen Verein Total E-Quality vergeben, einer Initiative für Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Die Jury hob hervor, der Einsatz für Chancengleichheit sei an der Freien Universität ,,umfassend in ihr Selbstverständnis und ihre Organisationskultur integriert" sowie ,,hochschulstrukturell fest verankert" und ,,mit weitreichenden Ressourcen ausgestattet". Die Freie Universität nehme ,,ihre Vorbildrolle aktiv wahr, indem sie in stadtund bundesweiten Netzwerken Impulse setzt". Hervorgehoben wurde das Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung als ,,eine zentrale Schnittstelle" und die als ,,Anlaufpunkt für die gesamte deutschsprachige Geschlechterforschung". Gewürdigt wurden zudem die Arbeit der Freien Universität zu den Themen Berufung und Personalentwicklung sowie die Weiterentwicklung des erfolgreichen Projekts ,,Toolbox Gender und Diversity in der Lehre". Die Freie Universität, so das Resümee der Jury, leiste in allen Aktionsfeldern ,,herausragende Gleichstellungsarbeit".

Der gemeinnützige Verein Total E-Quality hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf zu etablieren; dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Das Prädikat wird seit 1996 an Unternehmen und Institutionen verliehen; seit 2002 können sich Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bewerben. Seit 2015 wird zusätzlich das Prädikat Diversity vergeben, mit dem die Wertschätzung der Vielfalt in Organisationen gewürdigt wird. Die Freie Universität hat sich seit 2002 alle drei Jahre erfolgreich um das Prädikat für Chancengleichheit beworben; im Jahr 2017 erstmals und ebenfalls erfolgreich um das Zusatzprädikat Diversity.

Die Wiederholungsbewerbung der Freien Universität um das Zusatzprädikat Diversity im Rahmen des Total-E-Quality-Prädikats ist für das Frühjahr 2021 geplant. Hintergrund ist ein Organisationsentwicklungsprozess, den die Freie Universität ab Herbst 2020 im Rahmen des Diversity Audit des Stifterverbandes einleitet.


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