Frauen an die Spitze - Plugging the Leaky Pipeline

Frauen sind in wissenschaftlichen Spitzenpositionen unterrepräsentiert. Derzeit sind nur 18 Prozent der Professuren an deutschen Hochschulen mit Frauen besetzt. Eine Ursache ist die so genannte „Leaky Pipeline“: Obwohl mehr junge Frauen als Männer ein Studium beginnen, dünnt sich der Frauenanteil entlang der Karriereleiter in Hochschulen immer mehr aus. Ein Fachkolloquium zum Projekt „Genderation BeSt - Berufungs-Strategien im Gender-Blick“ untersucht Strategien und Lösungsansätze, wie Universitäten ihre Berufungen gender-sensibel und geschlechterneutral gestalten können.

 

Die Veranstaltung findet am 21. November 2012 im Aachener Tivoli statt und bietet Erkenntnisse aus dem Projekt „Genderation BeSt - Berufungs-Strategien im Gender-Blick“. In der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds geförderten Studie untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM und der RWTH Aachen unter der Leitung von Susanne Ihsen und Sabina Jeschke Rekrutierungsmethoden in  Universitäten nach ihrer Gendergerechtigkeit. Damit wollen die Projektleiterinnen einen Beitrag leisten,  den Frauenanteil unter Deutschlands Professoren langfristig steigern.


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