Förderatlas belegt hervorragende Forschungsstärke der Universität Freiburg

Deutsche Forschungsgemeinschaft vergab von 2017 bis 2019 insgesamt mehr als 250 Millionen Euro an Freiburger Forschende

Der neue Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bescheinigt der Universität Freiburg eine hohe Leistungsstärke in der Forschung: Insgesamt haben Wissenschaftler*innen der Albert-Ludwigs-Universität in den Jahren 2017 bis 2019 252 Millionen Euro an Drittmitteln bei der DFG eingeworben.

Einwerbungen pro Professor*in

Die Gesamtsumme der Drittmittel, die eine Universität einwirbt, hängt jedoch maßgeblich von der Zahl ihrer Professuren und ihrem Fächerspektrum ab - so erzielen beispielsweise ingenieurwissenschaftliche Disziplinen im Schnitt deutlich höhere Fördersummen als geisteswissenschaftliche. Die DFG hat dies in ihrer Auswertung berücksichtigt: In Relation zur Zahl ihrer Professuren und ihrem Fächerspektrum erhielt die Universität Freiburg die drittmeisten Einwerbungen aller Hochschulen in Deutschland.

Spitzenplätze bei Emmy-Noetherund ERC-Förderungen

In dem Zeitraum von 2010 bis 2019 konnte die Universität Freiburg deutschlandweit die meisten Nachwuchsgruppen im Emmy-Noether-Programm einwerben. ,,Diese Platzierung ist ein großer Erfolg.", sagt ,,Das Förderprogramm bietet gemeinsam mit der Universität Freiburg, die die Arbeitsgruppen im Erfolgsfall zusätzlich unterstützt, hervorragenden Wissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase sehr gute Rahmenstrukturen.", so Rensing weiter.

Auch für die Forschenden, die vom Europäischen Forschungsrat (ERC) bei ihren Projekten unterstützt werden, ist die Universität Freiburg ein attraktiver Standort: Sie belegt den dritten Platz unter den Universitäten, an denen ERC-geförderte Wissenschaftler*innen ihre Forschungsprojekte durchführen.

Unterschiede in den Fachbereichen: Platz 1 bei Universitätsmedizin

In den Lebenswissenschaften belegt die Albert-Ludwigs-Universität sowohl bei den absoluten Gesamtbewilligungen als auch bei den fachstrukturbereinigten Einwerbungen pro Professor*in den dritten Platz. Die Bewilligungen im Bereich der Universitätsmedizin sind ebenfalls sehr hoch: Platz drei bei den absoluten Zahlen und Platz eins bei den personalrelativierten Betrachtungen. ,,Mit fast 950.000 Euro pro professorales Vollzeitäquivalent nimmt die Medizinische Fakultät mit weitem Abstand die Führungsposition in der Forschung der Universitätsmedizin in Bund und Ländern ein", sagt Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg.

Unter die ersten zehn Plätze bei der Drittmittelförderung durch die DFG kamen zudem die Fachgebiete Biologie, Forstwissenschaften und Ingenieurwissenschaften.


Förderatlas der DFG

Annette Kollefrath-Persch
Hochschulund Wissenschaftskommunikation
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-8909
annette.persch@pr.uni-freiburg.de


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