Europas Kulturhauptstadt Plovdiv im Fokus

Am 27. Mai 2019 starten die ersten von der Universität Freiburg veranstalteten ,,Bulgarischen Kulturtage"

Eine Präsentation über Europas diesjährige Kulturhauptstadt, Vorträge über die gegenwärtige Literatur in Bulgarien, ein bulgarisches Fest im Stadtteil Vauban: Zum ersten Mal veranstaltet die Universität Freiburg ,,Bulgarische Kulturtage" - mit einem fünftägigen Programm, das vom 27. bis zum 31. Mai die Europäische Kulturhauptstadt 2019 Plovdiv in den Mittelpunkt stellt. ,,Bulgarien und seine Kultur gelten für viele immer noch als Geheimtipp in Europa. Man weiß viel zu wenig über dieses faszinierende Land", sagt Elisabeth Cheauré vom Slavischen Seminar der Universität Freiburg, das die Kulturtage ausrichtet.

Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, gilt als eine der ältesten Städte Europas: Reich an Geschichte und Tradition, bietet sie Kulturschaffenden zugleich ein modernes und kreatives urbanes Umfeld. Repräsentantinnen und Repräsentanten sowie kulturell engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt werden bei den Kulturtagen in Freiburg Plovdiv und die bulgarische Kultur der Gegenwart vorstellen. Bei der Eröffnungsveranstaltung am Montag, 27. Mai ab 19 Uhr im Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek Freiburg präsentiert Dr. Mariana Cholakova , Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Plovdiv, das Programm der Kulturhauptstadt Europas.

Höhepunkt der Kulturtage ist die Lesung des Autors Georgi Gospodinov am Dienstag, 28. Mai ab 19 Uhr im Literaturhaus Freiburg. Er ist einer der international bekanntesten bulgarischen Schriftsteller - seine Bücher wurden in mehr als 25 Sprachen veröffentlicht - und derzeit Artist in Residence im Literaturhaus Zürich/Schweiz. Den Abschluss finden die Kulturtage mit dem bulgarischen Fest am Freitag, 31. Mai, ab 21 Uhr im Stadtteilzentrum Vauban. Darüber hinaus stehen Vorträge zur visuellen Kunst, zur Literatur und zur Kulturpolitik Bulgariens auf dem Programm.

Die Veranstaltungen der ,,Bulgarischen Kulturtage" sind offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist jeweils frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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