EUMETSAT plant den Übergang zur neuen Satelliten Generation "Meteosat Third Generation" und beschließt den Start zweier MTG Satelliten mit Ariane-6

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EUMETSAT plant den Übergang zur neuen Satelliten Generation "Meteosat Third Generation” und beschließt den Start zweier MTG Satelliten mit Ariane-6

Während eines virtuellen Meetings am 30. Juni genehmigte der Rat der europäischen operationellen Satelliten-Agentur für Wetter und Klima, EUMETSAT, den Ébergangsplan von der zweiten zur dritten Generation der geostationären Meteosat-Satelliten im Zeitraum 2022 bis 2026.

Als Teil dieses Planes wird EUMETSAT im Jahr 2022 den alternden Meteosat-8 Satelliten über dem Indischen Ozean mit dem Meteosat-9 Satelliten der zweiten Generation (MSG) ersetzen und die MSG Beobachtungen in dieser Region bis mindestens 2025 fortsetzen. Die Beobachtung des Indischen Ozeans durch Meteosat-Satelliten begann im Jahr 1998 mit Meteosat-5, einem Satelliten der ersten Generation.

Gleichzeitig genehmigte der Rat den Abschluss eines Vertrages mit Arianespace für den Start der zweiten und dritten Meteosat-Satelliten der dritten Generation, MTG-S1 und MTG-I2, mit der Trägerrakete Ariane-6 in 2023 und 2025.

Die dritte Generation der Meteosat-Satelliten und die Beteiligung von EUMETSAT im Copernicus-Programm bieten einzigartige Vorteile in Hinblick auf die -umfassende Strategie Europas mit Afrika-. Aus diesem Grunde und unter Berücksichtigung EUMETSATs eigener Strategie bezüglich Afrika genehmigte der Rat einen Schriftwechsel mit der Europäischen Kommission DG DEVO, welcher die Ziele für die weitere langfristige Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zur Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung in Afrika festlegen.

Über EUMETSAT

Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland, mit derzeit 30 europäischen Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich).

EUMETSAT betreibt gegenwärtig die geostationären Satelliten Meteosat-9, -10 und -11 über Europa und Afrika sowie Meteosat-8 über dem Indischen Ozean.

Außerdem betreibt EUMETSAT drei polarumlaufende Metop-Wettersatelliten als Bestandteil des Initial Joint Polar System (IJPS) zusammen mit der US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

EUMETSAT ist auch Partner in den von Europa und den USA gemeinschaftlich durchgeführten Jason-Missionen zur hochpräzisen Meeresspiegelmessung (Jason-3 und Jason-CS/Sentinel-6).

Die Daten und Produkte der operationellen EUMETSAT-Satelliten leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und zur Überwachung der Umwelt und des Klimawandels.

Die EU hat EUMETSAT damit betraut, in ihrem Auftrag die vier Sentinel-Missionen der Copernicus-Weltraumkomponente zur Beobachtung der Atmosphäre, des Ozeans und des Klimas zu betreiben. EUMETSAT führt diese Aufgaben in Zusammenarbeit mit der ESA durch und betreibt bereits die Sentinel-3-Meeresmission.

EUMETSAT arbeitet mit Betreibern von Erdbeobachtungssatelliten aus Europa sowie China, Indien, Japan, Russland, Südkorea und den Vereinigten Staaten zusammen.

EUMETSAT-Pressestelle:
Tel: +49 6151 807 7320
Email: press@eumetsat.int www.eumetsat.int

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