Eucor - The European Campus wächst und trägt Früchte

Fünf Universitäten, fünf Bäume: Partner aus Wissenschaft und Politik bei einer P

Fünf Universitäten, fünf Bäume: Partner aus Wissenschaft und Politik bei einer Pflanzaktion, die das gemeinsame Wachstum des Verbunds Eucor - The European Campus symbolisiert. Foto: Vic Harster

Universitäten am Oberrhein präsentieren Meilensteine ihrer Zusammenarbeit und richten grenzüberschreitende Professuren ein

Das Land Baden-Württemberg hat dem European Campus - dem Verbund der Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und Strasbourg sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) - in Aussicht gestellt, in den kommenden Jahren bis zu vier gemeinsame, an je zwei Standorten angesiedelte und grenzüberschreitende Professuren einrichten zu können. Dies hat der Verbund bei der Präsentation der Ergebnisse des Interreg-Projekts ,,Eucor - The European Campus: grenzüberschreitende Strukturen" an der Université de Haute-Alsace in Mulhouse bekanntgegeben. Der European Campus ist vor drei Jahren feierlich eröffnet worden. Er hat seitdem zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die das Studieren und Forschen am Oberrhein über Ländergrenzen hinweg erleichtern.

In ihrer Präsentation informierten Hans-Jochen Schiewer , Präsident von Eucor - The European Campus und Rektor der Universität Freiburg, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mitgliedsuniversitäten über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen des Interreg-Projekts: Mit der Verabschiedung des gemeinsamen Strategieplans für die Jahre 2019-2023, der zukunftsweisende Maßnahmen in den Bereichen Forschung, Innovation und Lehre vorsieht, haben alle fünf Universitäten des European Campus ihre Kooperation gefestigt. Vier thematische Schwerpunktbereiche bestimmen die Zusammenarbeit am European Campus: Quantum Sciences and Technology, Personalised Health - Precision Medicine, Sustainability und European Identities. Mit dem internationalen Doktorandenprogramm Quantum Science and Technologies at the European Campus (QUSTEC) finanziert die Europäische Union bereits ein Projekt des European Campus im Bereich Quantum Science in Höhe von 4,2 Millionen Euro mit.

Zudem sind Lehrangebote wie beispielsweise zwei deutsch-französische Studiengänge sowie grenzüberschreitende Veranstaltungen für Masterstudierende und Promovierende hinzugekommen. Darüber hinaus hat der Verbund mehrere interkulturelle Fortbildungen veranstaltet und sich mit der Frage befasst, wie sich die Mobilität der Studierenden und Forschenden im Dreiländereck vereinfachen lässt. Im Jahr 2017 hat der European Campus das Seed Money-Projekt gestartet - sein erstes großes Förderinstrument, mit dem neue, grenzüberschreitende Vorhaben in Forschung und Lehre initiiert werden sollen. Das Gesamtfördervolumen beträgt von Januar 2018 bis Dezember 2020 insgesamt knapp eine Million Euro.


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