Dr. Miri Yemini erhält Alexander-von-Humboldt-Forschungsstipendium

Die israelische Bildungswissenschaftlerin Dr. Miri Yemini hat ein ,,Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler" der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten. Als Gastwissenschaftlerin am Arbeitsbereich Bildungsforschung und soziale Systeme der Freien Universität Berlin wird sie sich thematisch mit Interaktionen zwischen Nichtregierungsorganisationen und Schulen befassen. Wissenschaftliche Gastgeberin ist Professorin Dr. Nina Kolleck vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie.

Miri Yemini studierte Natural Science und Biotechnology an der Tel Aviv University, Israel. Nach ihrer Promotion beschäftigte sie sich mit Werkstofftechnik an der Ben-Gurion-Universität des Negev, Israel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bildungsvermittlung sowie Internationalisierung und Globalisierung von Bildung. Miri Yemini ist Mitherausgeberin der Fachzeitschriften International Journal of Educational Development und Multicultural Education Review . Seit 2018 hat sie zusammen mit dem Bildungswissenschaftler Professor Rafi Nachmias den UNESCO-Lehrstuhl für Technologie, Internationalisierung und Bildung an der Tel Aviv University inne. Im Rahmen ihres Forschungsaufenthalts an der Freien Universität untersucht Miri Yemini die Interaktion zwischen Nichtregierungsorganisationen und Schulen im Kontext von Internationalisierung und sozialen Netzwerken.

Das ,,Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler" ist ein Programm der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die jährlich bis zu 500 Stipendien an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt vergibt. Die Stiftung pflegt nach eigenen Angaben ein Netzwerk von mehr als 28.000 Ehemaligen aller Fachgebiete.