Doppelter Erfolg in der Gründungsförderung

Das Team ,,Farm-Inspector’ belegte beim Gründungswettbewerb Lift-Off der U

Das Team ,,Farm-Inspector’ belegte beim Gründungswettbewerb Lift-Off der Universität Göttingen 2018 den ersten Platz. Nun erhält das Team ein Exist-Gründerstipendium mit einer Fördersumme von 117.000 Euro.

Universität Göttingen wirbt Exist-Gründerstipendium und strukturelle Förderung ein

(pug) Doppelter Erfolg in der Gründungsförderung: Die Universität Göttingen hat für zwei Projekte Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Unterstützung von angehenden Gründerinnen und Gründern eingeworben. Das Team ‘Farm-Inspector’ erhält ein Exist-Gründerstipendium mit einer Fördersumme von 117.000 Euro. Darüber hinaus unterstützt das Ministerium den strukturellen Ausbau der Gründungsförderung an der Universität Göttingen mit 100.000 Euro.



Im Projekt ‘Farm-Inspector’, das beim Gründungswettbewerb Lift-Off der Universität Göttingen 2018 den ersten Platz belegte, entsteht ein effizientes, preiswertes und nachhaltiges Monitoring-System für Ackerflächen. Selbst entwickelte internetgesteuerte Funksensoren sollen es ermöglichen, Probleme im Feld frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich zur Auswertung der Daten bietet Farm-Inspector seinen Kundinnen und Kunden individuelle Entscheidungshilfen, um die Felder so effizient wie möglich zu bewirtschaften. Das interdisziplinäre Team besteht aus drei Studierenden und Promovierenden der Agrarwissenschaft, Informatik, den Rechtswissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre. Neben der finanziellen Förderung durch das Stipendium unterstützt Frank Beneke aus der Abteilung Agrartechnik der Universität Göttingen das Team als Mentor. ‘Das Projekt hat einen hohen innovativen und wirtschaftlichen Wert für Landwirtinnen und -wirte’, so Beneke. ‘Es freut uns sehr, dass wir mithilfe des Gründerstipendiums ein Jahr lang daran weiterarbeiten können.’



Die zweite eingeworbene Förderung über das Programm Exist-Gründungskultur kommt den gründungsunterstützenden Strukturen der Universität Göttingen zugute. Sie ermöglicht es der Universität, die Gründungsförderung strategisch weiterzuentwickeln und auf breiter Ebene neue Impulse zu setzen. ‘Wir haben jetzt sechs Monate Zeit, um die langfristige Strategie zur Gründungskultur an der Universität Göttingen mit unseren Partnern auszuarbeiten’, so Christina Qaim, Leiterin der Stabsstelle Kooperation und Innovation. ‘Dabei können wir auf der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre aufbauen.’ Weitere Informationen über die Gründungsförderung der Universität Göttingen sind unter www.uni-goettingen.de/gruendung zu finden.