,,Die Vier(er) Vektoren" gewinnen den internationalen Physik-Wettbewerb PLANCKS

,,Die Vier(er) Vektoren’:  
                 Friedrich Hübner, Sven Jandur

,,Die Vier(er) Vektoren’: Friedrich Hübner, Sven Jandura, Kilian Bönisch, Eugen Dizer und PLANCKS-Organisator Anders Frederiksen (von rechts.). © Plancks / Mattias Ermakov Thing



Die Sieger des deutschen Physik-Wettbewerbs DOPPLERS gewinnen in Odense, Dänemark, auch den internationalen Wettbewerb PLANCKS. Mit 84 von 100 möglichen Punkten setzten sich Friedrich Hübner und Kilian Bönisch, beide von der Universität Bonn, Sven Jandura von der LMU München und Eugen Dizer von der Universität Heidelberg deutlich von den anderen Teams ab.


PLANCKS und DOPPLERS sind doppeldeutige Akronyme, welche für ,,Physics League Across Numerous Countries for Kick-Ass Students" beziehungsweise ,,Deutsche Olympiade im Physik-Probleme-Lösen Eiftrig Rätselnder Studierender" stehen und gleichzeitig auf die berühmten Physiker Max Planck und Christian Doppler anspielen. Max Planck gilt als Begründer der Quantenphysik. Christian Doppler beschrieb als erster den sogenannten Doppler-Effekt: ein Phänomen der Stauchung respektive Dehnung von Schalloder Lichtwellen, weswegen Sirenen von Krankenwagen beispielsweise höher klingen, wenn sie auf einen zufahren, und tiefer, wenn sich der Krankenwagen entfernt.

Deutschland war mit drei Teams bei dem Wettbewerb vertreten. Die anderen beiden deutschen Teams: ,,k?etwór?‘k’m?‘tihdwóh’" (was auf altindogermanisch so viel heißen soll wie ,,42") und ,,Schrödingers Chimära" erreichten den 16. beziehungsweise 22. Platz. Insgesamt nahmen 34 vorwiegend europäische Teams teil.

Bei den studentischen Knobelwettbewerben geht es darum, in einer vierstündigen Klausur theoretische, physikalische Aufgaben zu lösen, ohne auch nur das Thema vorher gekannt zu haben und ohne irgendwelche Hilfsmittel wie Taschenrechner oder Fachliteratur benutzen zu dürfen. Erlaubt sind ausschließlich Kaffee und ganz viele Süßigkeiten.