DFG Förderatlas 2021: Uni Würzburg mit deutlichem Plus

Im Forschungsfeld ,,Physik der kondensierten Materie’ verfügt die Uni Würz

Im Forschungsfeld ,,Physik der kondensierten Materie’ verfügt die Uni Würzburg in den Jahren 2017 bis 2019 bundesweit über die meisten eingeworbenen DFG-Mittel. Hier zu sehen ist eine an der Uni konstruierte Quantenpunkt-Kontaktstruktur aus dem topologischen Isolator Quecksilbertellurid (blau), der mit supraleitenden Elektroden (grün) kontaktiert wird. Ähnliche Strukturen sollen dabei helfen, fundamentale Eigenschaften von topologischen Qubits zu untersuchen. (Bild: Johannes Baumann / Universität Würzburg )

Beim Einwerben von Drittmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die Universität Würzburg Überdurchschnittlich stark und in einem Bereich führend. Das belegt der neue DFG Förderatlas.

Im jüngst erschienenen Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) kann sich die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) erneut als besonders drittmittelstarker Forschungsstandort platzieren: Mit einem Gesamtvolumen an DFG-Bewilligungen von 143,5 Millionen Euro in den Jahren 2017 bis 2019 nimmt die JMU (einschließlich Universitätsklinikum) bundesweit Platz 25 und bayernweit Platz 4 ein.

Im Vergleich zum letzten Förderatlas 2018, der die Jahre 2014 bis 2016 berücksichtigte, kann sich Würzburg somit im bundesweiten Vergleich um einen Platz verbessern und die DFG-Bewilligungen um über 20 Prozent steigern.

Neben einem Vergleich ganzer Universitäten dient der DFG Förderatlas auch als Indikator für die Drittmittelstärke der jeweils an den Universitäten vertretenen Wissenschaftsbereiche, Fachgebiete und Forschungsfelder. Bei den DFG-Bewilligungen in den Jahren 2017 bis 2019 erreicht die Universität Würzburg vor allem in den Fachgebieten Biologie (Rang 11) und Medizin (Rang 15) hervorragende Platzierungen.

Zudem belegt der Förderatlas eindrucksvoll die besondere Forschungsstärke einiger Forschungsfelder, die den beiden lebensund naturwissenschaftlichen Forschungsprofilbereichen der JMU - ,,Moleküle, Zellen und Organismen" und ,,Molekulare Chemie, Neue Materialien und Quanteneffekte" - zuzurechnen sind.

Platz 1 im Forschungsfeld ,,Physik der kondensierten Materie"

Im Forschungsfeld ,,Physik der kondensierten Materie", dem sich auch der gemeinsam mit der TU Dresden eingeworbene Exzellenzcluster ,,Complexity and Topology in Quantum Matter" (ct.qmat) zuordnen lässt, verfügt die Universität Würzburg mit über 18 Millionen Euro in den Jahren 2017 bis 2019 bundesweit über die meisten eingeworbenen DFG-Mittel.

In den Forschungsfeldern ,,Molekülchemie" sowie ,,Physikalische und theoretische Chemie" rangiert die Würzburger Forschung auf den Plätzen 4 beziehungsweise 5. Bei den DFG-Bewilligungen im Forschungsfeld ,,Zoologie" belegt die JMU bundesweit Platz 6, im Forschungsfeld ,,Mikrobiologie, Virologie und Immunologie" Platz 7.

,,Die Tatsache, dass die JMU in den vergangenen Jahren jeweils zur Gruppe der Top 15 Universitäten gehört, die in den Naturund Lebenswissenschaften besonders häufig von Geförderten und Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträgern der Alexander von Humboldt-Stiftung, des European Research Council sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes als Gastinstitution gewählt werden, ist ein weiterer Beleg für die Anziehungskraft und internationale Reputation des Forschungsstandorts Würzburg", freut sich Unipräsident Paul Pauli.

Steigende Einnahmen auch bei Bundesund EU-Fördergeldern

Insgesamt liegen die Drittmitteleinnahmen der JMU inklusive Universitätsklinikum aktuell bei rund 154 Millionen Euro pro Jahr - mit klar steigender Tendenz. Wie der Förderatlas 2021 zeigt, ist die DFG mit durchschnittlich 48 Millionen Euro Mittelzuweisungen pro Jahr der wichtigste Drittmittelgeber für die JMU.

Doch auch andere Fördergeber spielen bei der Finanzierung von Forschungsvorhaben an der Universität eine gewichtige Rolle: So konnten in den Jahren 2017 bis 2019 im Schnitt rund 27 Millionen Bundesmittel pro Jahr eingeworben werden (gegenüber jährlich ca. 20 Millionen Euro in den Jahren 2014 bis 2016). Die Förderungen aus Mitteln der Europäischen Union sind im gleichen Zeitraum von durchschnittlich rund neun auf über zwölf Millionen Euro pro Jahr angewachsen.

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