DFG bewilligt zwei Anträge mit Beteiligung der RWTH Aachen

Sonderforschungsbereich wird weiter gefördert, Transregio neu eingerichtet.

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft , kurz DFG, hat zwei Anträge bewilligt, an denen die RWTH Aachen beteiligt ist: Der Sonderforschungsbereich „Funktionelle Mikrogele und Mikrogelsysteme" geht in die dritte Förderphase. Neu eingerichtet wird ein Sonderforschungsbereich-Transregio „Konstruktionsstrategien für materialminimierte Carbonbetonstrukturen – Grundlage für eine neue Art zu bauen".

Der Sonderforschungsbereich „Funktionelle Mikrogele und Mikrogelsysteme" arbeitet seit 2012, bis 2024 finanziert die DFG ihn jetzt weiter. Die RWTH kooperiert hier mit der Uniklinik RWTH Aachen, dem Forschungszentrum Jülich und dem DWI-Leibniz-Institut für Interaktive Materialien. Sprecher ist Professor Walter Richtering, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie. Entwickelt werden bio-inspirierte Mikrogele mit besonderen Funktionalitäten für neue Anwendungen, beispielsweise in der Katalyse, für den Transport von Wirkstoffen in Zellen oder die Therapie von Darmerkrankungen. Basis der Arbeiten ist das physikalisch-chemische Verhalten adaptiver Mikrogele in wässriger Umgebung.

Im neuen Sonderforschungsbereich-Transregio „Konstruktionsstrategien für materialminimierte Carbonbetonstrukturen – Grundlage für eine neue Art zu bauen" forschen RWTH und TU Dresden gemeinsam. Professor Josef Hegger, Inhaber des RWTH-Lehrstuhls für Massivbau, ist stellvertretender Sprecher des Verbunds. In den nächsten vier Jahren entstehen grundlegend neue Konzepte für ressourcenschonendes und materialminimiertes Bauen mit Beton, losgelöst von den traditionellen Entwurfsprinzipien. Neben der Entwicklung von Strukturen aus Carbonbeton liegen die Schwerpunkte auf adaptiven Fertigungsverfahren im Herstellungsprozess und Nachhaltigkeitsbewertungen über den gesamten Lebenszyklus.


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