Der Kampf ums Weiße Hause

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Vortragsreihe der Uni Bonn beleuchtet ab 16. April die US-Präsidentschaftswahl und ihre Auswirkungen auf die Welt

Wie werden die transnationalen Beziehungen beeinflusst, je nachdem wer im November den Kampf um das Weiße Haus gewinnt? Dieser Frage geht eine Vortragsreihe des Nordamerikastudienprogramms der Universität Bonn in Kooperation mit dem Amerika Haus NRW, der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft (DKG) aus verschiedenen Perspektiven nach. Auftakt ist am 16. April um 18.00 Uhr im Seminarraum 8 in der Rabinstraße 8 in Bonn.

Es scheint eine Neuauflage der Wahl von 2020 zu sein: Biden gegen Trump. Doch während die Kandidaten der diesjährigen US-Präsidentschaftswahlen die gleichen wir vor vier Jahren sind, haben sich die geopolitischen Rahmenbedingungen sowie das kulturelle und wirtschaftliche Klima erheblich verschoben. Dementsprechend hat die Frage, ob Joe Biden oder Donald Trump im November 2024 das Rennen um das Weiße Haus machen wird, einen deutlichen Einfluss auf die Gestaltung der transnationalen Beziehungen, Kommunikation und Zusammenarbeit.

Die Vortragsreihe beleuchtet die Themen, die die Präsidentschaftswahlen 2024 bestimmen, aus verschiedenen Perspektiven. Zum Auftakt am 16. April beschäftigt sich Jana Puglierin, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations in Berlin, mit der Frage, wie der Krieg in der Ukraine die transatlantischen Beziehungen verändert. Sie argumentiert, dass die Europäer dringend ein ausgewogeneres transatlantisches Verhältnis aufbauen müssen, um ihre eigenen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen schützen zu können.
7. Mai: The Digital and the Political: Perspectives and Implications for the Election Campaign (Dr. Nils Hoffmann, Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz und North American Studies Program, Universität Bonn)

14. Mai: The Presidential Elections: Views from the States of the U.S. Federal Democracy ( Jared Sonnicksen, RWTH Aachen)

16. Mai: New York City American Democracy at Risk: An Artist’s View (Bill Travis; Künstler)

27. Mai: Philadelphia Feeling Is Believing: Rethinking the Role of Conspiracy Theory in the 2024 U.S. Election Cycle (Prof. Donovan O. Schaefer, University of Pennsylvania)

28. Mai: The 2024 U.S. Election Seen from Down Under: What’s at Stake for Australia? (Prof. David Smith, United States Studies Centre, University of Sydney)

28. Mai: Europe Alone at Home: Is Security Possible Without the United States? (Marcus Pindur; Deutschlandfunk)

4. Juni: The Orbanization of the United States: Republican Strategies and the Transnational Networks of Radicalized Conservatives (PD Dr. Thomas Greven, John-F.-Kennedy-Institut, Freie Universität Berlin)

6. Juni: Trump-Proofing Transatlantic Security: Challenges for Germany, NATO and the EU ( Gerlinde Groitl, Universität Freiburg)

11. Juni: Can It Happen Here? How the Republicans Threaten U.S. Democracy (Dr. Philipp Adorf, Universität Bonn)

18. Juni: ’Heading for a Momento U.S. Vote’- Canadian Perspectives on the 2024 U.S. Election (PD Dr. Martin Thunert, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg)

20. Juni: The Economy as National Security? How Geoeconomic Competition and Geopolitical Confrontation Shape Economic and Security Policy (Dr. Laura von Daniels, Stiftung Wissenschaft und Politik)

25. Juni: An Old White Men’s Election Campaign: Is There Room for Real Issues? ( Andreas Falke, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

2. Juli: Earth in the Balance? Environmental Politics and US-American Elections (Dr. Hannes Bergthaller, National Taiwan Normal University)

9. Juli: Women, Power, and the Presidential Elections (PD Dr. Birte Christ, Universität Gießen)