Christian Wirth und Stefan Keym in Sächsische Akademie der Wissenschaften aufgenommen

Christian Wirth, Stefan Keym (von links), Fotos: Antje Gildemeister, Swen Reichh
Christian Wirth, Stefan Keym (von links), Fotos: Antje Gildemeister, Swen Reichhold
Der Biologe Christian Wirth und der Musikwissenschaftler Stefan Keym sind neue Mitglieder der Sächsischen Akademie der Wissenschaften (SAW). Am 12. April 2024 werden die Professoren im Rahmen der öffentlichen Frühjahrssitzung offiziell in die Akademie aufgenommen. Außerdem wird die Germanistin Dr. Luise Czajkowski zu diesem Anlass mit dem Theodor-Frings-Preis der SAW ausgezeichnet

Wirth und Keym werden jeweils als Ordentliches Mitglied in die Akademie aufgenommen, neben einer Wissenschaftlerin vom Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow e.V. und zwei weiteren Professoren aus Würzburg und Chemnitz.

Die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ist eine hohe wissenschaftliche Auszeichnung. Aufgenommen werden national und international ausgewiesene Gelehrte , die durch ihre Forschungen zu einer wesentlichen Erweiterung des Wissensbestandes ihres Faches beigetragen haben. Für Spitzenforscher:innen ist die Akademie eine wichtige interdisziplinäre Plattform und ermöglicht Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg.

Christian Wirth ist Professor für Spezielle Botanik und funktionelle Biodiversität, Direktor des Botanischen Gartens der Universität Leipzig und Gründungsdirektor des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Außerdem ist er Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Jena. Er wird in die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse der SAW aufgenommen.

Stefan Keym ist Professor für Musikwissenschaft und Direktor des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Leipzig. Er wird neues Mitglied in der philologisch-historischen Klasse der SAW.

Den Theodor-Frings-Preis 2024 der SAW erhält ebenfalls eine Wissenschaftlerin der Universität Leipzig: Die Germanistin Dr. Luise Czajkowski , die am Handschriftenzentrum der Universitätsbibliothek Leipzig forscht, wird damit für ihre Arbeit über Schreibsprachen im Übergang ausgezeichnet. Der Theodor-Frings-Preis wird in Anerkennung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet der germanistischen Sprachund Literaturwissenschaft sowie für germanistische Forschungen mit interdisziplinärem Ansatz zuerkannt und ist mit 2000 Euro dotiert.

Mehr Informationen sind in der vom 12. April 2024 zu finden.

Tanja Gulder und Ulrike Köhl in Sächsische Akademie der Wissenschaften aufgenommen
14.04.2023