Botschaften verschlüsseln im Auftrag Ihrer Majestät

Informatik der Universität Bonn lädt Oberstufen-Schüler zum Krypto-Workshop ein



Wir benutzen Kryptographie-Technologie regelmäßig, ohne es zu merken: mit der Bankkarte am Geldautomaten, beim Bestellen im Internet, beim Handy-Telefonat und in vielen anderen Situationen. Was genau Kryptographie - also die Verschlüsselung von Informationen - ist und wie man selbst Geheimbotschaften wie der fiktive Geheimagent James Bond verschlüsselt, können Oberstufen-Schüler regelmäßig im Rahmen eines eintägigen Workshops am Institut für Informatik an der Universität Bonn lernen. Die Anmeldungen zu den neuen Terminen sind ab dem 3. Februar 2020 unter sky.bit.uni-bonn.de/­hist/sky-2020-maerz/ möglich. Eine Unkostenbeteiligung von acht Euro ist für Mittagessen und Materialien vorgesehen.


Die Schüler-Krypto 2020 findet an drei Terminen Anfang März statt: am Montag, 2. März, Dienstag, 3. März, und Mittwoch, 4. März. Jeweils von 9 bis 16 Uhr können Schüler der Klassen zehn bis 13 und ihre Lehrer daran teilnehmen. Jüngere Interessenten können auf Anfrage berücksichtigt werden. Treffpunkt ist das Hörsaalgebäude auf dem Campus Poppelsdorf, Endenicher Allee 19C, der Universität Bonn. Pro Schule kann eine Gruppe von bis zu 30 Personen teilnehmen.

Zunächst werden die Grundlagen der klassischen und modernen Kryptographie erklärt, dann dürfen die Schüler die Geheimaufträge von James Bond am Computer ausführen. Die Informatiker der Universität Bonn bringen den Schülern die Thematik spielerisch in Form einer Agenten-Story näher: Wie kann Moneypenny den Lageplan von Fort Knox an James Bond schicken, ohne dass Goldfinger ihn bekommt? Kann es Q gelingen, Agent 007 eine Geheimsprache beizubringen, während Dr. No zuhört, ohne dass dieser die Inhalte versteht? Am Ende werden die Teilnehmer geheime Botschaften austauschen können, ohne dass Dr. No etwas über den Inhalt erfährt.


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