Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nr. 241 - 14.11.2018

Konferenz der Reihe ,,Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit" am 23. und 24. November 2018

(pug) ,,Bildung für Nachhaltige Entwicklung" lautet das Thema der diesjährigen Konferenz in der Reihe ,,Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit". Die Universität Göttingen, die Vereinigung deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) und die Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. laden alle Interessierten ein, sich am 23. und 24. November 2018 mit Vertreterinnen und Vertretern aus Fachdidaktik und Bildungswissenschaft sowie Expertinnen und Experten aus Politik und Gesellschaft über Chancen und Herausforderungen eines solchen Bildungsauftrags auszutauschen. Forschende der Partneruniversitäten des U4-Netzwerks nehmen an der zweisprachigen Konferenz ebenfalls teil.

Wie sollte Bildung mit den Zielkonflikten unterschiedlicher Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung umgehenα Wie kann ein ganzheitlicher Blick auf Probleme und Lösungsansätze gelingenα Und wie lässt sich Wissen in Handeln umsetzenα Anhand dieser und weiterer Fragen will die Konferenz Ziele und Ansätze einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aufbereiten und ein Forum für den Austausch über damit einhergehende Chancen und Herausforderungen bieten.

Zum Auftakt der Konferenz führt Ulrich Bartosch, Beiratsvorsitzender der VDW, am Freitag, 23. November, ab 12.30 Uhr allgemein in das Thema ein. Der Nachmittag ist für Präsentationen beispielhafter BNE-Projekte vorgesehen, die sich teilweise auch mit eigenen Informationsständen beteiligen. Bei der öffentlichen Abendveranstaltung sprechen der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler und Gerhard de Haan von der Freien Universität Berlin. Der Zukunftsund Bildungsforscher war unter anderem Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade ,,Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Inhaltliche Schwerpunkte der Vorträge und offenen Diskussionsforen am Sonnabend sind die Digitalisierung, die frühkindliche Bildung, die Lehramtsausbildung und die Rolle von Nachhaltigkeit an Hochschulen. Zu den Rednerinnen und Rednern gehört auch die Präsidentin der Universität Uppsala, Eva Åkesson. Am Abend folgt das abschließende Gespräch in der Reihe PERSPEKTIVEN mit dem Titel ,,Was sollen unsere Kinder lernenα". Dieser Frage stellen sich der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Ingrid Hemmer von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geographie ist Mitglied des Fachforums Schule im UN-Weltaktionsprogramm BNE. Dr. Ulrike Bosse von NDR Info wird das Gespräch ab 19.30 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz moderieren.

Die Konferenz ist offen für alle Interessierten. Wer am gesamten Programm teilnehmen möchte, kann sich im Internet unter www.uni-goettingen.de/nachhaltigkeitskonferenz anmelden. Die Abendveranstaltungen am Freitag und Sonnabend sind allgemein öffentlich und können auch ohne Anmeldung besucht werden.