Betonkanu-Regatta 2019: Weimarer Teams erzielen Spitzenplätze im Finale und gewinnen Designpreis

Die Boote der Bauhaus-Universität Weimar konnten nicht nur im sportlichen Wettka

Die Boote der Bauhaus-Universität Weimar konnten nicht nur im sportlichen Wettkampf, sondern auch mit herausragendem Design nach den Gestaltungsprinzipien des Bauhauses punkten. (Foto: Sascha Steinbach) Download-Version

Bei der 17. Betonkanu-Regatta am 28. und 29. Juni in Heilbronn lieferten sich die vier Teams der Bauhaus-Universität Weimar ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der HTWK Leipzig und der Universität Twente. Mit ihren selbstgebauten Betonkanus sicherten sich die Studierenden aus Weimar Platz 2 und 3 in der Damen-, sowie Platz 3 und 4 in der Herrenriege. Siegerboot »inFORM« überzeugte zudem beim Gestaltungswettbewerb.

Mit Teamgeist, ingenieurwissenschaftlichem Know-how und sportlicher Fitness paddelten sich die Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen am vergangenen Wochenende geschlossen an die absolute Spitze der Betonkanu-Regatta 2019. Nach spannenden Vorund Zwischenläufen qualifizierten sich erstmals und als Einzige alle Weimarer Kanuten für die Finalläufe der TOP 4 auf dem Neckar in Heilbronn.

Bei den Damen erzielten die Studierenden Tabea Gabi Ziegler und Saskia Gesch mit dem Kanu »inFORM« einen hervorragenden 2. Platz, dicht gefolgt von dem Kanu »FUNKTIONiert« mit Luise Dehnert und Maria Adler auf Platz 3.

Auch die beiden Weimarer Herren-Teams absolvierten die Wettkampfstrecke über mehrere Läufe bis zum Finale souverän. Im Finallauf aktivierten Paul Malsch und Lukas Rentsch sowie Niklas Rödiger und Lukas Roll noch einmal alle Energiereserven und sicherten sich Platz 3 und 4 in der Herren-Gesamtwertung.

Designpreis für Weimar

Dabei glänzten die Weimarer Boote nicht nur im sportlichen Wettkampf, sondern auch mit herausragendem Design nach den Gestaltungsprinzipien des Bauhauses. Mit ihrem puristischen und zugleich hochwertigen Entwurf des Betonkanus »inFORM«, gewann die Bauhaus-Universität Weimar den ersten Platz im Gestaltungswettbewerb. Nach dem Motto »form follows function« kreierten die Studierenden dazu passende Shirts und lieferten mit ihrem Gesamtauftritt eine würdige Hommage an das Gründungsjahr des Bauhauses ab.

»Mit der geschlossenen Mannschaftsleistung hat die Bauhaus-Universität Weimar einmal mehr bewiesen, dass wir im internationalen Vergleich bestehen können und unseren größten Konkurrenten aus Leipzig und Holland auf Augenhöhe begegnen«, kommentierte Projektleiter Dipl.-Ing. Thomas Bock stolz. »Besonderer Dank geht dabei an die Opterra GmbH, welche unsere Teams bereits seit 25 Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehen«, fügt Bock hinzu.

Hintergrund

Bereits zum 13. Mal beteiligten sich Studierende der Fakultät Bauingenieurwesen erfolgreich an der Betonkanu-Regatta, welche alle zwei Jahre an wechselnden Orten stattfindet. Monatelang tüftelten 30 bootsbegeisterte Studierende am F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde an der Entwicklung von filigranen und zugleich stabilen Betonkanus. Dabei entstanden zwei baugleiche Boote mit fünf Millimeter dünnen Wänden und einem Gewicht von 60 Kilogramm bei einer Länge von 5,30 Meter. Parallel trainierten die Studierenden sechs Wochen mit einem Testboot auf dem Stausee Großbrembach, dem Vereinsgelände des Seesport Weimar e. V. In Heilbronn setzten sich die Weimarer Kanuten gegen eine Konkurrenz von 55 Herrenund 50 Damenteams durch. Insgesamt beteiligten sich ca. 50 Institutionen, mit zementchemischer und betontechnischer Ausbildung, an dem sportlichen Event der Deutschen Zementund Betonindustrie.

Bereits seit 1994 sponsert der Zementhersteller Opterra GmbH das Projekt »Betonkanu-Regatta« der Bauhaus-Universität Weimar. Neben dem großzügigen finanziellen Engagement stellt das Karsdorfer Zementwerk auch die benötigten Baustoffe sowie technische Beratung beim Bau der Kanus zur Verfügung.


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