Bauhaus-Universität Weimar strebt im Wintersemester so viele Präsenzveranstaltungen wie möglich an

Im Wintersemester möchte die Bauhaus-Universität Weimar ihre Studierenden wieder

Im Wintersemester möchte die Bauhaus-Universität Weimar ihre Studierenden wieder vor Ort begrüßen und möglichst viele Veranstaltungen in Präsenz anbieten. Foto: Marcus Glahn Download-Version

Im Wintersemester möchte die Bauhaus-Universität Weimar ihre Studierenden wieder vor Ort begrüßen und möglichst viele Veranstaltungen in Präsenz anbieten. Foto: Marcus Glahn

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Die Bauhaus-Universität Weimar wird im Wintersemester 2020/2021 einen möglichst großen Teil ihrer Lehre wieder in Präsenz anbieten. Bedeutende Bestandteile des Studiums, wie die persönliche Begegnung, der Austausch und die gemeinsame Entwicklung vor Ort sollen so in einem verantwortungsvollen Rahmen ermöglicht werden. Digitale Lehrund Lernformate werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Nachdem das Sommersemester vorrangig digital geprägt war, ist die Vorgabe für das kommende Wintersemester, so viele Präsenzveranstaltungen wie möglich anzubieten. Denn die Bauhaus-Universität Weimar versteht sich weiterhin als Präsenzuniversität und möchte Studierende und Lehrende im kommenden Wintersemester - natürlich auf Abstand und soweit es das Infektionsgeschehen zulässt - wieder in die Hörsäle, Seminarräume und Werkstätten zurückholen.

Die Planungen für dieses erneut »etwas andere« Semester laufen bereits intensiv: In den Fakultäten und einzelnen Studiengängen wird konzipiert, welche Kurse mit wie vielen Studierenden vor Ort stattfinden können, welche Veranstaltungen umstrukturiert werden müssen und welche weiterhin digital angeboten werden. Gleichzeitig werden die Raumkapazitäten unter dem Gesichtspunkt der Abstandsregelungen neu erfasst. Der Schutz aller Universitätsangehörigen hat bei allen Planungen höchste Priorität: Größere Vorlesungen finden auch im Wintersemester digital statt. Alternativ werden neue Formate mit kleineren Gruppen etabliert.

Grundsätzlich sind die Voraussetzungen in Weimar für eine bedachte Rückkehr zu mehr Präsenz gut: Die Gesamtzahl an Studierenden ist überschaubar und viele Lehrveranstaltungen finden ohnehin in kleinen Gruppen statt, Massenvorlesungen mit mehreren hundert Teilnehmenden sucht man hier vergebens. »Gerade wir können, anders als die sogenannten Massenuniversitäten, jetzt unsere Stärken der Projektarbeit und individuellen Betreuung in Kleingruppen, der Flexibilität und der kreativen Lösungen sichtbar machen«, äußert sich Winfried Speitkamp, Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, zuversichtlich. So wird angestrebt, für die meisten Studieninhalte einen gewissen Anteil an Präsenz - ergänzt durch digitale Angebote - sicherzustellen und somit den direkten Austausch von Studierenden untereinander und mit Lehrenden wieder zu ermöglichen.

Die Botschaft an Studierende und Lehrende ist eindeutig: Im Wintersemester können und sollen sie wieder vor Ort studieren, lehren und arbeiten und auch den künftigen Erstsemestern kann ein Studienstart mit persönlicher fachlicher Betreuung auf dem Campus in Aussicht gestellt werden. Für die Vorbereitungen steht die Bauhaus-Universität Weimar in engem Austausch mit dem Oberbürgermeister und den Behörden der Stadt Weimar, insbesondere dem Gesundheitsamt, sodass die Infektionslage in der Stadt direkt mit der Planung der Lehrveranstaltungen verknüpft und tagesaktuell justiert werden kann.

Weitere Informationen und Entwicklungen rund um das Wintersemester 2020/2021 finden Sie auf der Website www.uni-weimar.de/wintersemester2020 .


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