Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gehen nach Göttingen

Annette Zippelius Foto: Universität Göttingen

Annette Zippelius Foto: Universität Göttingen

Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht zahlreiche Physikpreise

Traditionell benennt die Deutsche Physikalische Gesellschaft am ,,Tag der DPG" ihre Preisträgerinnen und Preisträger für unterschiedliche physikalische Disziplinen und Kategorien. In diesem Jahr gingen mehrere Auszeichnungen nach Göttingen.

Die Max-Planck-Medaille der DPG erhielt in diesem Jahr Annette Zippelius von der Fakultät für Physik der Universität Göttingen. Damit würdigt die DPG ihre fundamentalen Beiträge, die die statistische Physik kondensierter Materie konzeptionell wie methodisch nachhaltig beeinflusst haben - insbesondere für ihre herausragenden Arbeiten zu den Schmelzübergängen dünner Filme, zur statistischen Theorie neuronaler Netze und zur Dynamik granularer Gase. Das Lebenswerk von Annette Zippelius zeichne sich durch beeindruckende Tiefe und Innovation im breiten Feld hochkomplexer physikalischer und biologischer Systeme aus, heißt es in der Begründung der DPG.

Den DPG-Technologietransferpreis 2021 erhielten gemeinschaftlich die Abberior Instruments GmbH, Göttingen, die Max-Planck-Innovation GmbH, München, und das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen. Die Einrichtungen wurden laut DPG für die herausragende Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der hochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie auf den Einsatz in Lichtmikroskopen unterhalb der Beugungsgrenze geehrt, für den erfolgreichen Transfer dieser Technologie in eine Ausgründung aus dem Institut und für die erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung dieser Technologie auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften. Abberior vermarktet global die weltweit einzigen Lichtmikroskope mit molekularer Auflösung. Als Ausgründung aus der Abteilung des Nobelpreisträgers Stefan Hell (Nobelpreis für Chemie 2014) vom MPI für biophysikalische Chemie wurden dazu grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse der hochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie von der Max-Planck-Innovation GmbH lizensiert.

Pressemitteilung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

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