Atemschutzmasken für Deutschland aus China

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Von den Spenden wurden vor allem Atemschutzmasken gekauft und nach Deutschland g

Von den Spenden wurden vor allem Atemschutzmasken gekauft und nach Deutschland geschickt. © Aihua Zou

Chinesische Alumni der Alexander von Humboldt-Stiftung haben mehr als 170.000 Yuan (etwa 22.000 Euro) Spenden gesammelt. Mit dem Geld wurden vor allem Atemschutzmasken gekauft, die dem deutschen Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt und von der Bundesregierung nach Deutschland eingeflogen wurden.

Einer der Mitinitiatoren ist Xinzheng Zhang von der Nankai Universität im chinesischen Tianjin. Er war 2012 als Humboldt-Stipendiat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zu Gast. Am Institut für Angewandte Physik der WWU forschte er in der Arbeitsgruppe von Cornelia Denz zu nichtlinearer Photonik. Xinzheng Zhang freut sich, sein ehemaliges Gastland auf diesem Wege unterstützen zu können. „Die ganze Welt sollte gemeinsam agieren und sich unterstützen, um die Corona-Krise zu überstehen und die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten“, sagt er. Denz ist dankbar für das Engagement der Humboldt-Alumni. „Wer hätte gedacht, dass ein Humboldt-Netzwerk in diesen Zeiten zu einer Spende von China an Deutschland führt.“

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern. Als gemeinnützige Stiftung der Bundesrepublik Deutschland vergibt sie Forschungsstipendien und Forschungspreise, mit denen ausländische Wissenschaftler nach Deutschland kommen können, um ein selbst gewähltes Forschungsprojekt mit einem Gastgeber durchzuführen. Umgekehrt können Wissenschaftler aus Deutschland Forschungsprojekte im Ausland bei einem von weltweit mehr als 30.000 Alumni der Humboldt-Stiftung durchführen.

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