Archäologisches Museum thematisiert im Mai "Kleingeld in Persien"

Kleine Bronzemünze aus vorchristlicher Zeit aus dem Fundus des Archäologischen M

Kleine Bronzemünze aus vorchristlicher Zeit aus dem Fundus des Archäologischen Museums © WWU/Archäologisches Museum - Lianna Hecht

Eine kleine Bronzemünze aus vorchristlicher Zeit, die zur Sammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gehört, lohnt einer eingehenden Betrachtung - und als Thema für die öffentlichen Sonntagsvorträge am 5. und 26. Mai. Die Vorträge von Museumskustos Dr. H.-Helge Nieswandt beginnen jeweils um 14.15 im Raum F33 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22. Der Raum ist über den linken Seiteneingang zu erreichen.

Die Bronzemünze gehört zur Gruppe der sogenannten Satrapenmünzen, die von Amtsträgern im Westen des Persischen Reiches - Kleinasien, Levante und ägypten - in Auftrag gegeben wurden. Diese Prägungen sind einer Legende folgend der historischen Persönlichkeit Spithridates, Statthalter im 4.Jahrhundert vor Christus, zuzuschreiben. Kustos H.-Helge Nieswandt ordnet im Vortrag die Bronzemünze historisch und örtlich zu, bestimmt den mutmaßlichen Präge-Ort und diskutiert die Kontroversen um die "Satrapenmünzen".