Alexander-von-Humboldt-Stipendium für Dr. Stefanie Hennig

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Die deutsche Pharmazeutin Dr. Stefanie Hennig hat ein ,,Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler" der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten. Sie wird sich als Gastwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin bis Januar 2020 mit Möglichkeiten zur Dosierungsoptimierung von Antibiotika bei Intensivpatienten befassen. Wissenschaftliche Gastgeberin ist Professorin Dr. Charlotte Kloft vom Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität.

Dr. Stefanie Hennig studierte Pharmazie an der Universität Greifswald. Sie promovierte 2006 an der University of Queensland , Australien, mit einer Arbeit zur Dosierungsoptimierung von Antimykotika bei Kindern. Seit 2011 forscht Stefanie Hennig an der University of Queensland zu Optimierungsmöglichkeiten von Arzneimitteldosierungen durch die Anwendung pharmakometrischer Methoden, vor allem für Antibiotika, Tuberkulose und Krebsmedikamenten bei Kindern und Krebspatienten. Gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern der University of Queensland hat Stefanie Hennig mathematische Modelle zur personalisierten Dosierung von Arzneimitteln entwickelt, die mittlerweile in Dosierungssoftware-Programmen wie der Open-Source-Software TDMx ( www.tdmx.eu ) verwendet werden; die Entwicklung der Software TDMx wurde an der Freien Universität begonnen.

Das ,,Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler" ist ein Programm der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die nach eigenen Angaben jährlich bis zu 500 Stipendien an Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt vergibt. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 28.000 Ehemaligen aller Fachgebiete.