Aktuelle Informationen zu COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2)

Wichtige Informationen für Personen, die sich kürzlich in Risikogebieten aufgehalten haben, Kontakt zu Personen aus diesen Gebieten hatten oder haben, Reisen in die betroffenen Gebiete planen oder zeitnah aus diesen Gebieten nach Berlin reisen wollen.

Anlass für die aktualisierten Hinweise und Informationen der Universitätsleitung ist die sich verschärfende Situation in den von der SARS-Coronavirus-2-Epidemie betroffenen Risikogebieten. Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Die Liste aktueller Risikogebiete wird vom Robert-Koch-Institut geführt und regelmäßig aktualisiert. Die Risikogebiete sind aktuell:

In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
Im Iran: Provinz Ghom, Teheran
Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die folgenden Anmerkungen dienen der Vorsorge und dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten und Studierenden:

  • Dringlichkeit der Reise:
    Ist die Reise zwingend notwendig? Gibt es Alternativen (Telefongespräch, Videokonferenz)- Ist eine Verschiebung oder Absage möglich? Tendiert der Veranstalter*in selbst zu einer Veranstaltungsabsage?
  • Vor-Ort-Bedingungen:
    Informationen zu Einund Ausreisebedingungen, Rücksprachen und Austausch mit Veranstalter*innen und Ansprechpartner*innen vor Ort, Hinweise zu möglichen Grenzschließungen oder Quarantänemaßnahmen, Verbote, staatliche Auflagen oder Einschränkungen im alltäglichen Leben (Tragen von Schutzausrüstung, Gesundheitskontrollen, Gesundheitskarten) Des Weiteren sollten keine Dienstreisen durchgeführt werden, wenn die Beschäftigten an typischen Erkältungssymptomen (Fieber, Husten, Atembeschwerden, ...) leiden.

Aktuell gibt es keine zentrale Übersicht  darüber, welche Personen sich dienstlich im Ausland aufhalten. Es wird daher dringend darum gebeten, vor Abreise an geeigneter Stelle (z.B. Institutsoder Fakultätsverwaltung, Abteilungsleitung) die Reiseund Kontaktdaten zu hinterlassen.

Das Robert-Koch-Institut und das Auswärtige Amt haben auf ihren Webseiten alle aktuellen Risikogebiete aufgelistet und die wichtigsten Sicherheitshinweise zusammengestellt:

Beschäftigte sind darüber hinaus verpflichtet, sich vor der Rückkehr oder spätestens unmittelbar nach Ankunft in Berlin bei ihren Dienstvorgesetzten zu melden und diese zu informieren.

Diese Empfehlung gilt für die Dauer der (Teil-)Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Geraten  Studienverlauf oder  wissenschaftliche Projekte durch die freiwillige Quarantäne in Gefahr, dann können Vorgesetzte oder Betreuer*innen per Mail oder Telefon kontaktiert werden, um eine Lösung herbeizuführen. 

Die Situation erfordert ein flexibles Vorgehen. Sofern sinnvoll möglich, können alle Formen des Home-Office  genutzt werden. Zeitguthaben ist einzusetzen. Wenn nicht anders möglich, ist bezahlte Freistellung zu gewähren.  Die Beschäftigten halten bitte regelmäßigen Kontakt zu ihren Vorgesetzten.

Hotlines

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat seit dem 28.1.2020 eine Hotline geschaltet, unter der sich Berliner*innen und Gäste der Stadt beraten lassen können:

+49 30 9028 2828
Täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr

Alternativ ist der kassenärztliche Notdienst durchgehend erreichbar:

+ 49 116 117
Täglich von 8:00 bis 24:00 Uhr

Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit zum Corona Virus:

+49 30 346 465 100
Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr

Die Berliner Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt eine Abklärung, wenn

  • Sie innerhalb der vergangenen 14 Tage im Risikogebiet gewesen sind,
  • Sie Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten,
  • oder Sie Kontakt zu einer erkrankten Person hatten.

This site uses cookies and analysis tools to improve the usability of the site. More information. |