Ada Lovelace Center for Digital Humanities eröffnet

Mit einem Symposium ist am Freitag an der Freien Universität Berlin das Ada Lovelace Center for Digital Humanities (ADA) eröffnet worden. Das interdisziplinäre Kompetenzzentrum für die digitalen Geisteswissenschaften wird getragen von den Fachbereichen Geschichtsund Kulturwissenschaften, Philosophie und Geisteswissenschaften, Mathematik und Informatik sowie der Universitätsbibliothek. In Verbindung mit und komplementär zum 2008 gegründeten Dahlem Humanities Center (DHC) fungiert es als geisteswissenschaftlicher Hub an der Freien Universität Berlin und innerhalb des Exzellenzverbunds Berlin University Alliance sowie regional und international.

Namensgeberin Ada Lovelace (1815-1852) war die Tochter der britischen Mathematikerin Anna Isabella Noel-Byron und des Schriftstellers Lord Byron, einer der wichtigsten Vertreter der englischen Romantik. Selbst Mathematikerin, hat sie für Charles Babbage, der einen der ersten mechanischen Computer erfunden hatte, das erste Programm geschrieben. Sie war somit eine Vordenkerin, nicht nur des digitalen Zeitalters und der Interdisziplinarität zwischen Musik, Poesie und Mathematik, sondern auch für die digitalen Geisteswissenschaften.


This site uses cookies and analysis tools to improve the usability of the site. More information. |