100.000 Euro für Studierende in wirtschaftlicher Not

Clemens Metz, Hans-Jochen Schiewer, Hans Spada, Horst Weitzmann und Rudolf-Werne

Clemens Metz, Hans-Jochen Schiewer, Hans Spada, Horst Weitzmann und Rudolf-Werner Dreier (von links nach rechts) freuen sich, die Studiennothilfe mit 100.000 Euro zu stärken. Foto: Sandra Meyndt

Neues Förderprogramm der Universität Freiburg verzeichnet hohe Spendenbereitschaft und wird künftig erweitert

Der Förderverein Alumni Freiburg e.V., die Maria-Ladenburger-Stiftung unter dem Dach des Verbands der Freunde der Universität Freiburg, die Neue Universitätsstiftung, die Wissenschaftliche Gesellschaft Freiburg sowie viele privater Förderinnen und Förderer aus Universität und Zivilgesellschaft: Sie alle haben dazu beigetragen, dass Rektor Hans-Jochen Schiewer schon knapp zwei Monate nach dem Start der ,,Studiennothilfe" einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro an Clemens Metz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Freiburg, übergeben konnte. ,,Wir sind hoch erfreut über die Solidarität und den Zusammenhalt, den unsere Universitätsfamilie in Zeiten der Corona-Pandemie zeigt", sagt Schiewer. ,,Die Spenderinnen und Spender haben mit ihrem Engagement wesentlich dazu beigetragen, unsere Studierenden in wirtschaftlich schwierigen Lagen zu unterstützen. Für diese Bereitschaft, einander zu helfen und füreinander da zu sein, möchte ich ihnen allen ganz herzlich danken."

Universität und Studierendenwerk haben die Studierendennothilfe als Reaktion auf die Corona-Pandemie auf den Weg gebracht. Viele Studierende können wegen der Ausbreitung von Covid-19 ihren Lebensunterhalt nicht mehr eigenständig sichern. Sie müssen ihr Studium pausieren oder sogar abbrechen. ,,Die vielen Anfragen um Rat und Hilfe von Studierenden, die ihren Nebenjob verloren haben, haben uns gezeigt, wie schnell die Voraussetzungen für ein sorgenfreies reguläres Studium wegbrechen können. Daher bin ich froh, dass die Universität und das Studierendenwerk Freiburg den Fonds der Studiennothilfe eingerichtet haben", berichtet Carlotta Rudolph vom Vorstand der Verfassten Studierendenschaft. Da inzwischen auch Bund und Länder spezifische finanzielle Hilfsprogramme in der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht haben, werden die Universität und das Studierendenwerk die Studiennothilfe fortan jedoch ausweiten: Das Programm steht künftig allen Studierenden der Universität Freiburg offen, die ohne eigenes Verschulden in wirtschaftliche Not geraten sind. Es soll ihnen ermöglichen, trotz existentiellen Verdienstausfällen ihr Studium fortzusetzen.

,,Wir danken im Namen der Studierenden den vielen Spenderinnen und Spendern für die großzügige Unterstützung. Wir konnten bereits vielen Studierenden, die in Not gekommen sind, dabei helfen, dass sie ihr Studium nicht aus finanziellen Gründen abbrechen müssen", informiert Clemens Metz vom Studierendenwerk Freiburg. 

Die finanzielle Unterstützung durch die Studiennothilfe beträgt bis zu 300 Euro pro Monat und kann für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten gewährt werden. Anders als ein Darlehen, müssen Geförderte die Fördersumme nicht zurückzahlen. ,,Niemand sollte dazu gezwungen sein, aus einer finanziellen Notlage heraus das Studium abbrechen oder langfristig unterbrechen zu müssen", betont Schiewer. ,,Wir würden uns daher sehr freuen, wenn sich auch weiterhin viele Spenderinnen und Spender mit Zuwendungen an unserem Förderprogramm beteiligen. Seine existenziell wichtige Aufgabe wird auch über die Corona-Pandemie hinaus erhalten bleiben." 

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