Rituelle Menschenopfer in Chichén Itzá

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Alte Maya-Genome belegen Ritual der Opferung männlicher Zwillingspaare, sie beherbergen zudem ein bleibendes genetisches Erbe von Epidemien aus der Kolonialzeit

El Castillo, auch als Tempel von Kukulcán bekannt, ist eines der größte Bauwerke
El Castillo, auch als Tempel von Kukulcán bekannt, ist eines der größte Bauwerke von Chichén Itzá und spiegelt in seiner Architektur die weitreichenden politischen Verbindungen wider. © Johannes Krause

Nach dem Zusammenbruch des klassischen Maya-Reichs stieg Chichén Itzá zur Macht auf und gehörte fortan zu den größte und einflussreichsten Städten der alten Maya. Seine politischen Verbindungen und sein rituelles Leben waren bisher jedoch kaum erforscht. In einer aktuellen Studie berichtet ein internationales Forschungsteam über rituelle Menschenopfer in Chichén Itzá, die sich ausschließlich auf männliche Kinder konzentrierten. Enge verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den geopferten Jungen, darunter zwei eineiigen Zwillingspaaren, deuten auf eine Verbindung zum Schöpfungsmythos der Maya hin. ...

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