Weiterbildung für den Weihnachtsmann

Weiterbildung für den Weihnachtsmann

Weihnachtsmänner haben es schwer! Oft können sie kaum Lieder oder Gedichte, wenn sie in deutsche Stuben kommen. Doch jetzt ist es amtlich: Wie eine Umfrage herausfand, halten 52% der Befragten zwischen 14 und 60 Jahren den Weihnachtsmann für den Job mit dem höchsten Professionalisierungsbedarf. Anders als in der aktuellen Fernsehwerbung kommen Weihnachtsmänner zwar sympathisch daher, sind aber selten glaubwürdig.

Ein achtköpfiges Studierendenteam hatte unter Leitung des Kommunikations-wissenschaftlers Prof. Dr. Lars Rademacher in Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart und München insgesamt 370 Personen zwischen 14 und 60 Jahren befragt. Die Befragung ist Teil des Forschungsprojekts "Lebenslanges Lernen". Am deutlichsten äußerten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren Kritik am Weihnachtsmann. Viele Weihnachtsmänner träten unprofessionell auf, die Kleidung sei schlampig oder schlecht sitzend, kritisierten die Jugendlichen. "Die Antworten zeigen, dass die junge Zielgruppe am wenigsten tolerant ist. Zwar wissen sie auch, dass es sich nicht um einen echten Weihnachtsmann handelt. Aber die Inszenierung soll möglichst perfekt sein", so Rademacher.

Die 5 Berufe mit dem höchsten Weiterbildungsbedarf:
(Befragung 12/09; n= 370, Mehrfachnennungen möglich)

1. Weihnachtsmann (52%)
2. Callcenteragent (48%)
3. Verkäufer von Mobiltelefonen (42%)
4. Beamte in der öffentlichen Verwaltung (38%)
5. Einzelhandelskaufleute in Elektronikmärkten (32%)


Kontakt

Dr. Lars Rademacher, Email: l.rademacher [at] macromedia.de, Tel: 089.544 151-877

CW

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