Universität Freiburg im Breisgau

4 Promotionsstellen (w/m/d)

 
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4 Promotionsstellen (w/m/d)

Das Internationale Graduiertenkolleg 1956 ,,Kulturtransfer und ,kulturelle Identität’" besetzt letztmalig in der zweiten Förderphase 4 Promotionsstellen (w/m/d)

Die Universität Freiburg ist einen Wechsel wert: Mit ihrer über 500-jährigen Geschichte ist sie eine der renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Hier arbeiten Sie in einer einzigartigen Vielfalt von Fächern, Perspektiven und Menschen für Forschung und Lehre auf höchstem Niveau - mitten in einer der beliebtesten Städte Deutschlands.

Die Personalpolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg orientiert sich an den Prinzipien der Gleichstellung und Vielfalt. Die Universität bekennt sich nachdrücklich zu dem Ziel einer familiengerechten Hochschule.

Das Internationale Graduiertenkolleg 1956 ,,Kulturtransfer und ,kulturelle Identität’" besetzt letztmalig in der zweiten Förderphase

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Internationale Graduiertenkolleg 1956 ,,Kulturtransfer und ,kulturelle Identität’. Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext" wird in Kooperation mit der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften Moskau (RGGU) durchgeführt.

Die Kollegstandorte in Freiburg und Moskau behandeln gemeinsam Fragen zu deutsch-russischen bzw. russisch-deutschen Kulturkontakten und Kulturtransfers, wobei sie die europäische Dimension miteinbeziehen und sich somit auch trilateralen oder quatrolateralen Beziehungen widmen. Zudem untersucht der Forschungsverbund, inwiefern sich Prozesse des Kulturtransfers auf Konstruktionen kultureller bzw. nationaler Identitäten auswirken. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom ausgehenden 17.Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Fächerspektrum des internationalen und interdisziplinären Graduiertenkollegs reicht von der Germanistik, Slavistik, Romanistik, Anglistik, Skandinavistik und Komparatistik über die Geschichtswissenschaft und Kunstgeschichte bis zur Philosophie, Sprachwissenschaft und Medienkulturwissenschaft.

Die Aufgaben der Promovierenden bestehen in der Arbeit an einem eigenständigen Forschungsprojekt (Dissertation), in der Teilnahme an der internationalen und interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeit sowie am Qualifizierungsprogramm des Internationalen Graduiertenkollegs.

Neben den Promotionsstellen werden zwei Plätze an Promovierende vergeben, die über eine eigene Finanzierung verfügen und sich an das Kolleg assoziieren möchten. Die Voraussetzungen und die Bewerbungsmodalitäten gelten auch für Bewerbungen um diese Plätze.

Voraussetzungen

  • Ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master, Staatsexamen, Diplom) in einem der beteiligten Fächer mit einem literaturwissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen, komparatistischen, geschichtswissenschaftlichen, medienwissenschaftlichen, kunstgeschichtlichen, sprachwissenschaftlichen oder philosophischen Schwerpunkt;
  • Ein Dissertationsprojekt im thematisch-methodischen Bereich des Internationalen Graduiertenkollegs;
  • Deutschkenntnisse mindestens Niveau C1 nach dem europäischen Referenzrahmen; Russischkenntnisse in der Regel mindestens Niveau C1 nach dem europäischen Referenzrahmen. Je nach zu bearbeitendem Thema kann das geforderte Niveau der Russischkenntnisse abgesenkt werden. Die Entscheidung darüber bzw. hinsichtlich von noch während der Promotion zu erwerbenden Kompetenzen liegt bei der Zulassungskommission.
  • Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am strukturierten Promotionsprogramm, darunter auch an der zweimal jährlich (alternierend in Moskau und Freiburg) stattfindenden gemeinsamen Kollegarbeit. Dazu zählen Forschungsaufenthalte von mindestens sechs Monaten, davon mindestens drei Monate an der Moskauer Partneruniversität während der Promotionsphase. Die Finanzierung der Auslandsaufenthalte ist gesichert.


Ihrer Bewerbung fügen Sie bitte bei:

  • Anschreiben, in dem Sie Ihre Motivation zur Teilnahme am Internationalen Graduiertenkolleg darlegen (1-2 Seiten);
  • Tabellarischer Lebenslauf (mit Angaben zu den Sprachkenntnissen und ev. Nachweisen);
  • Kopien bzw. Scans der Studienabschlusszeugnisse;
  • Exposé des Dissertationsvorhabens im Umfang von 8 bis max. 10 Seiten (Problemstellung, Fragestellung/en und Erkenntnisinteresse, mögliche theoretische Grundlagen und geplantes methodisches Vorgehen, Forschungsstand, Materialbasis, Verzeichnis der im Exposé verwendeten Literatur, Zeit- und Arbeitsplan). Der Zeit- und Arbeitsplan ist auf eine Bearbeitungszeit von drei Jahren auszurichten. Bitte stellen Sie dem Exposé eine kurze Zusammenfassung von max. 15 Zeilen voran.
  • Ggf. Publikations-, Vortrags- und Veranstaltungsverzeichnis;
  • Ein Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers zu Ihrer wissenschaftlichen Qualifikation und zu Ihrem Dissertationsvorhaben;


Das Empfehlungsschreiben wird von dem/der Hochschullehrer*in entweder digital oder in Papierform an eine der beiden unten genannten Adressen gesendet.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.igk-kulturtransfer.uni-freiburg.de

Die Stellen sind auf drei Jahre befristet und enden zum 30.09.2023. Zu diesem Zeitpunkt endet auch die Förderung des Graduiertenkollegs durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E13.

Für die hier ausgeschriebene Position freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Frauen.

Bitte bewerben Sie sich mit o. g. Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 00000929 bis spätestens 17.05.2020. Ihre Bewerbung richten Sie bitte in schriftlicher oder elektronischer Form an:

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Internationales Graduiertenkolleg 1956 Prof. Dr. Elisabeth Cheauré Postfach 79085 Freiburg Email (Bewerbung in einer PDF-Datei mit max. 3 MB):
elisabeth.cheaure [at] slavistik[.]uni-freiburg.de

Für nähere Informationen steht Ihnen Frau Prof.Dr. Elisabeth Cheaure unter Tel. +49 761 203-8320 oder E-Mail elisabeth.cheaure [at] slavistik[.]uni-freiburg.de zur Verfügung.

Web

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