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Doktorandenstelle in der Experimentalphysik mit schweren Kernen

 
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Quasifreie Streung in vollständiger Kinematik

Doktorandenstelle in der Experimentalphysik mit schweren Kernen

18.11.2019, Wissenschaftliches Personal

Für unsere Arbeitsgruppe ,,Dichte und seltsame hadronische Materie" suchen wir eine/ einen Doktorandin / Doktoranden. Thema der vom BMBF geförderten Doktorarbeit ist die: Methodische Untersuchung der quasifreien Streuung am R3B - Experiment.

Wissenschaftlicher Hintergrund
Die Entstehung der schwersten Elemente im Universum ist gegenwärtig ein sehr spannendes Arbeitsgebiet in der Kern- und Astrophysik. Mit der Entdeckung kollidierender Neutronensterne hat man ein System gefunden, in dem der ,,Rapid Neutron Capture" Prozess (r-Prozess) effizient ablaufen kann. Exotische Kerne mit extremem Proton zu Neutron Verhältnis entscheiden dabei welchen Pfad die Materie einschlägt. Das R3B - Experiment (Reactions with Relativistic Radioactive Beams) spielt eine herausragende Rolle bei der Untersuchung solcher Kerne und Reaktionen. Ein zentraler Detektor in diesem Projekt ist das CALIFA Kalorimeter, das mit wesentlicher Beteiligung der TUM Arbeitsgruppe gerade, aus mehreren tausend Einzelkristallen aufgebaut wurde, Zu Beginn des kommenden Jahres werden damit erstmals Experimente zur quasifreien Streuung mit schwersten Ionen in vollständiger Kinematik durchgeführt. Dabei können Sie eine entscheidende Rolle spielen!
Anforderung
Wir suchen eine/n begeisterungsfähige/n Doktoranden/in mit einem guten / sehr guten Abschluss im Bereich der experimentellen Kern-, Teilchen- oder Astrophysik. Erfahrungen im Bereich Datenaufnahme oder Datenanalyse sowie Kenntnisse in den Nachweismethoden geladener Teilchen sind hilfreich, können aber auch während der Doktorarbeit in unserer Arbeitsgruppe erworben werden. Die Bereitschaft zur Integration in ein nettes Team wird vorausgesetzt.
Aufgaben
In der geplanten Dissertation ist es zunächst vorgesehen wesentlich zum Erfolg der Experimente beizutragen, die in enger Zusammenarbeit mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt durchgeführt werden. Damit soll die neuartige Methode der quasifreien Streuung in inverser Kinematik etabliert und in mehreren Systemen analysiert werden. Eine Korrelationsanalyse von Teilchen und Gammastrahlung im Ausgangskanal wird hier neue Aufschlüsse über die Wechselwirkungen im Kerninneren geben.
Wir bieten
Die TUM ist eine führende Universität und bietet eine diverse, wissenschaftlich stimulierende Umgebung, sowie vielfältige Gelegenheiten zur Weiterbildung in der TUM Graduate School. Die enge Zusammenarbeit mit der GSI in Darmstadt erlaubt einen direkten Zugang zu einer der weltweit größten Forschungseinrichtungen und die Arbeit in einer großen internationalen Kollaboration mit Teilnahme an weltweiten Konferenzen und Arbeitstreffen. Die Vergütung erfolgt nach E 13 TV-L (50%). Die Doktorandenstelle ist auf 3 Jahre befristet.

Hinweis zum Datenschutz:
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Kontakt: roman.gernhaeuser [at] tum[.]de

Web

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