Zentrum für Versöhnungsforschung feierlich eröffnet

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Hans-Georg Soeffner, Sprecher des neuen Zentrum für Versöhnungsforschung, begrüß

Hans-Georg Soeffner, Sprecher des neuen Zentrum für Versöhnungsforschung, begrüßte die Gäste im Festsaal der Universität. © Barbara Frommann/ Uni Bonn .

Covid-19, Klimawandel, Populismus und nicht zuletzt der Ukraine-Krieg machen die Frage, wie und ob Versöhnung möglich ist, hochaktuell und relevant. Das neue Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung der Universität Bonn bündelt gemeinsam mit Partnerorganisationen Forschungsaktivitäten zu diesem Thema. Ziel ist es, Versöhnungspraktiken interdisziplinär und vergleichend in unterschiedlichen kulturellen, sozialen und regionalen Kontexten zu analysieren. Im Festsaal der Universität ist das Zentrum jetzt feierlich eröffnet worden.

Im neuen Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung (BVZ) beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der herausragenden gesellschaftlichen Bedeutung von Versöhnung. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Disziplinen, denn bei der umfassenden Analyse von Versöhnungsprozessen finden verschiedene Ansätze gleichermaßen Berücksichtigung - darunter soziologische, kulturanthropologische, historische, theologische, philologische, philosophische sowie literatur-, medien-, rechtsund politikwissenschaftliche. Organisatorisch verankert ist das Zentrum in der Philosophischen Fakultät.

Das BZV trägt signifikant zur Profilbildung der Universität Bonn bei und knüpft damit an die fakultätsübergreifenden Transdisziplinären Forschungsbereiche ,,Individuals and Societies" und ,,Present Pasts" der Universität an, mit denen es eng zusammenarbeitet. Derzeit sind vier Fakultäten involviert - die Philosophische, Evangelisch-Theologische, Katholisch-Theologische und Rechtsund Staatswissenschaftliche Fakultät - sowie der Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies und das Zentrum für historische Friedensforschung der Universität Bonn.

Darüber hinaus beteiligt sind das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) und das Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Die Kooperation universitärer und außeruniversitärer Institutionen soll befördern, dass die Forschung des Zentrums auch in die politische Beratung auf nationaler und internationaler Ebenen einfließt.

Zu den internationalen Kooperationspartnern gehören unter anderem die Zentren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Israel und Japan sowie das Forschungsinstitut Democracia y Derechos Humanos an der PUCP der Universität Lima.

Impressionen von der Eröffnungsfeier:

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