Zahlreiche Erfolge für die Universität in 2021

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Der Dies Academicus im Audimax der TUM mit (v.l.) Alena Buyx, Bayerns Wissenscha

Der Dies Academicus im Audimax der TUM mit (v.l.) Alena Buyx, Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Präsident Thomas F. Hofmann, Alwine Mohnen und Urs Gasser Bild: Andreas Heddergott / TUM

Mit dem -Dies Academicus- hat die Technische Universität München (TUM) das Hochschuljahr feierlich ausklingen lassen. Obwohl das Universitätsleben auch 2021 ganz maßgeblich von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie geprägt wurde, konnte Präsident Thomas F. Hofmann über großartige Erfolge von Studierenden, Mitarbeitenden, Fördernden und Freunden der TUM berichten. Er dankte der TUM Familie für ihr enormes Engagement. Besonders würdigte er das medizinische Personal an den Kliniken der TUM für seinen Einsatz unter -unglaublicher Dauerbelastung-.

Hofmann erinnerte in seiner Festrede im Audimax am Stammgelände der TUM an den -schönsten Tag in diesem Jahr-, den 18. Oktober, an dem er 14.000 neue Studierende in Präsenz zum Wintersemester begrüßen konnte. -Sie erfüllen die TUM mit Leben - und uns mit Freude!-, sagte der Universitätspräsident. Mit insgesamt 48.200 Studierenden habe die TUM eine neue Rekordzahl erreicht. Der Anteil der Studentinnen kletterte auf 37 Prozent - das ist eine Verdoppelung in der vergangenen Dekade. Und mit einem Anteil von 38 Prozent internationalen Studierenden aus 140 Ländern sei die TUM so divers wie nie zuvor. -Sie machen uns zu einer echten Welt-Universität!-

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Zugleich gab Präsident Hofmann einen Ausblick auf die Zukunftspläne der TUM: -Wir wollen Thought Leader für vertrauenswürdige, gesellschaftsfähige und nachhaltige Innovationen werden. Im Zentrum steht deshalb unser Leitmotiv: Human-centered Engineering.- Dazu integrieren wir ökonomische, ökologische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen in die Innovationsprozesse von Technologieentwicklung sowie in die Lehre. -Denn die Zukunft braucht keine Nerds, sondern exzellent ausgebildete Persönlichkeiten, die ihr eigenes Handeln besser reflektieren, politisch mitdenken und damit technische Systeme besser auf deren Funktionalität für den Menschen ausrichten können, aber auch im Sinne eines ökologisch nachhaltigen Kreislaufwirtschaftens denken und handeln können.-

Mit Fokus auf die komplexen Herausforderungen mache sich die TUM auf den Weg zu einer systemintegrativen Universität mit einer innovationsfördernden Matrix-Struktur von Schools und Integrativen Forschungszentren. -Dies soll uns agiler, effizienter und in Forschung und Lehre wissenschaftlich dynamischer machen-, erläuterte Hofmann.

2021 gingen drei weitere Schools an den Start: Die TUM School of Engineering & Design verbindet Kompetenzen aus Maschinenwesen, Bau Geo Umwelt, Luftfahrt, Raumfahrt & Geodäsie sowie Teile der Elektrotechnik und der Architektur. Die TUM School of Social Sciences & Technology führt die Sozial-, Politikund Bildungswissenschaften aus ihrer randständigen Positionen hinein in die Mitte der Universität. Und die TUM School of Management fokussiert auf die Schnittstellen von Management, Leadership und Technologien.

Pionierin war bereits 2020 die TUM School of Life Sciences in Weihenstephan. Und im kommenden Jahr werden die TUM School of Natural Sciences sowie die TUM School of Computation, Information & Technology folgen. Vollendet wird die Strukturreform 2023 mit der TUM School of Medicine & Health, in die auch die Sportwissenschaften integriert werden.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler sagte anlässlich der Festveranstaltung im Audimax am Stammgelände der TUM: -Exzellente Wissenschaft und Forschung sind die zentralen Faktoren dafür, dass wir auch in Zukunft gut leben können. Dabei sind die Herausforderungen unserer Welt so vielschichtig und komplex, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Austausch unterschiedlichster Fachrichtungen wesentlich für neue Sichtweisen, Lösungen und Erkenntnisse sind. Die TUM verkörpert den ganzheitlichen Wissenschaftsansatz mehr als mustergültig. Sie treibt die Verknüpfung der klassischen Stärken einer Technischen Universität auf Exzellenzniveau mit den Geistesund Sozialwissenschaften weiter voran. Das ist die Grundlage für Innovationen der Zukunft, die unser aller Leben jeden Tag ein Stück besser machen können.-

Studierendenvertreter Fabian Richter ging in seiner Rede auf die Nebenwirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen an den Hochschulen ein. Er bezeichnete es als -unverständlich-, warum die Studierenden durch die staatlichen Regeln so stark eingeschränkt würden. Schließlich sei die Impfquote hier besonders hoch. Der Schaden durch ausfallenden Präsenzunterricht -lässt sich in Zahlen kaum erheben-, warnte Richter.

Präsident Hofmann betonte in seiner Rede das gemeinschaftliche Engagement aller an der TUM beim Umgang mit der Pandemie. -Ich kann Ihnen allen gar nicht genug danken, für ihren persönlichen Einsatz in der Forschung, Lehre, Verwaltung, für Ihre Flexibilität und Ihren Pragmatismus.- Nur so habe die TUM ihren Weg durch die Corona-Krise gehen können. -Das ist unser gemeinsamer Erfolg! Ihre Verbundenheit und Treue weiß ich hoch zu schätzen - Danke!-

In seiner Festrede erwähnte Präsident Hofmann einige besonders hochrangige Auszeichnungen, die 2021 an Forschende der TUM verliehen wurden.

Präsident Prof Thomas F. Hofmann bei seiner Rede zum Dies Academicus

Bild: Andreas Heddergott / TUM

Die TUM Jazzband schuf den musikalischen Rahmen für die Festveranstaltung

Bild: Andreas Heddergott / TUM

Prof. Alena Buyx (l.) erhält die höchste Auszeichnung der TUM, die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille, aus den Händen der Geschäftsführenden Vizepräsidentin Prof. Juliane Winkelmann

Bild: Andreas Heddergott / TUM

Prof. Johannes Fottner (Mitte) und Magnus Fröhling (r.) nehmen vom Geschäftsführenden Vizepräsident Prof. Gerhard Kramer den TUM Sustainability Award für das CirculaTUM-Netzwerk entgegen.

Bild: Andreas Heddergott / TUM

Celonis-Mitgründer Martin Klenk (r.) erhält vom Geschäftsführenden Vizepräsidenten der TUM, Prof. Gerhard Müller, die Auszeichnung TUM Entrepreneur of Excellence Überreicht.

Als TUM Pioniere werden von Präsident Prof. Thomas F. Hofmann (l.) Zarah Brun (2. v.l.) vom aus der TUM hervorgegangenen Start-up Social Bee sowie das bei einem weltweiten Tunnelbohrwettbewerb erfolgreiche Team TUM Boring gewürdigt.

Bild: Andreas Heddergott / TUM

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