Welcome@FUBerlin für Geflüchtete startet mit sechs neuen Kursen

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Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 17 Ländern besuchen studienvorbereitende Veranstaltungen an der Freien Universität Berlin

Im Rahmen des Vorbereitungsprogramms Welcome@FUBerlin haben sich auch in diesem Jahr mehr als 140 Studieninteressierte mit Fluchthintergrund für Sprachund Vorbereitungskurse an der Freien Universität Berlin beworben. Über 100 Bewerberinnen und Bewerber konnten ausgewählt werden; sie beginnen derzeit das einjährige Vorbereitungsprogramm, um sich im Anschluss für ein Regelstudium bewerben zu können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen aus 17 Ländern, darunter Syrien, die Türkei, der Jemen und Afghanistan. Sie interessieren sich für die Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums in zahlreichen Fächern, darunter Informatik, BWL, Psychologie, Politikwissenschaft, Chemie und Pharmazie.

Das Programm Welcome@FUBerlin wurde im Oktober 2015 von der Freien Universität Berlin ins Leben gerufen und soll Geflüchteten in Berlin und Brandenburg ermöglichen, ein Studium aufzunehmen oder ein unterbrochenes Studium fortzusetzen. Jährlich nehmen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Welcome@FUBerlin teil. Zahlreiche ehemalige Absolventinnen und Absolventen der Kurse haben inzwischen erfolgreich ein Regelstudium aufgenommen und dieses teilweise schon abgeschlossen. Unterstützt wird das Programm vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Nachdem die Kurse letztes Jahr zunächst im Online-Unterricht hatten stattfinden müssenen, können die Teilnehmenden nun wieder teilweise in kleinen Gruppen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen im Präsenzbetrieb unterrichtet werden. Darüber hinaus bietet Welcome@FUBerlin Begleitung durch studentische Partner und Partnerinnen - Buddies - und die Teilnahme an Sprachtandems, kostenfreie Computerkurse und speziellen Angeboten des Hochschulsports an.

Welcome@FUBerlin ist Teil eines umfangreichen Engagements der Freien Universität für die Unterstützung von geflüchteten und gefährdeten Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die Freie Universität ist zudem Teil des Netzwerks Scholars at Risk und beheimatet gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und dem Forum Transnationale Studien die Einrichtung Academy in Exile, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihrer Heimat aufgrund ihrer Forschung oder ihres Engagements verfolgt sind, ihre wissenschaftliche Arbeit fortsetzen können. Außerdem unterstützt das bundesweite Mentoringprogramm Academics in Solidarity über 100 geflüchtete und gefährdete Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in ganz Deutschland bei der Wiederaufnahme ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit und in der Reintegration in den akademischen Arbeitsmarkt.


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