TUM koordiniert Zukunftslabor für Grünen Wasserstoff

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Hartmut Spliethoff vom Lehrstuhl für Energiesysteme koordiniert das internationa

Hartmut Spliethoff vom Lehrstuhl für Energiesysteme koordiniert das internationale Forschungsprojekt Bild: Fabian Vogl / TUM

Klimaneutral erzeugter Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Energieträger der Zukunft. An der Technischen Universität München (TUM) entsteht deshalb ein internationales Zukunftslabor mit Forschenden aus 13 Ländern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt dafür über drei Jahre bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung, wie es am Mittwoch mitteilte.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betonte: ’Der Aufbau einer leistungsfähigen, nachhaltigen Grünen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union muss mit ganzer Kraft vorangetrieben werden. Als alternativer Brennstoff, der mit erneuerbaren Energien produziert wird, kann Grüner Wasserstoff insbesondere der Industrie helfen, CO2-Emissionen zu senken.-

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: ’Grüner Wasserstoff ist ein entscheidender Schlüsselfaktor in der Transformation unser Energieversorgung und zur Sicherung unserer Energieautarkie Europas. Das Zukunftslabor stärkt damit kraftvoll unseren Forschungsschwerpunkt zur Wasserstoffwirtschaft als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der TUM.-

Koordiniert wird das Forschungsprojekt ’REDEFINE Hydrogen Economy- von Hartmut Spliethoff, dem Leiter des Lehrstuhls für Energiesysteme an der TUM School of Engineering and Design: ’Ich freue mich auf die Forschungsarbeiten, die wir in Kooperation mit renommierten Forschern aus aller Welt aufnehmen dürfen. Die Besonderheit des Zukunftslabors ’REDEFINE H2E- liegt in der Kombination innovativer Technologien wie der Hochtemperatur Elektrolyse, innovativer Vergasungsverfahren und der Synthese von Basischemikalien und Energieträgern. Damit möchten wir einen Beitrag leisten um zukünftig CO2-Emissionen im großen Maßstab zu vermeiden.-

Die Forschenden kommen von renommierten Institutionen aus 13 Ländern an die TUM, um gemeinsam den Grundstein einer künftigen Wasserstoff-basierten Kreislaufwirtschaft zu legen. Die Herkunftsstaaten sind: Australien, Brasilien, Deutschland, Italien, Kanada, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, USA und Großbritannien.


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