"Texts and Events across Borders"

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Abschlusskonferenz des Erasmus-Mundus-Joint-Doctoral Programme TEEME vom 24. bis zum 26. Mai 2018 an der Freien Universität Berlin

Zum Abschluss des Erasmus-Mundus-Promotionsprogramms TEEME (Text and Event in Early Modern Europe / Text und Ereignis im frühneuzeitlichen Europa) findet vom 24. bis 26. Mai eine Tagung an der Freien Universität Berlin statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Betreuer, Doktoranden, Alumni sowie internationale Gäste des Programms. Im Zentrum der Diskussionen stehen frühneuzeitliche Grenzen, Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen sowie die aktuelle Rezeption solcher Diskurse, Texte und Ereignisse. Der Begriff der ,,Grenze" wird dabei bewusst weit gefasst und schließt Phänomene von frühneuzeitlicher Migration und kulturellem Austausch ebenso ein wie Konzeptionen von Grenzen und Prozesse der Be- und Entgrenzung in politischer, kultureller oder auch ästhetischer Hinsicht. Die englischsprachige Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Zum Auftakt der Konferenz hält am Donnerstagnachmittag um 17 Uhr, im Seminarzentrum, Raum L115 Professorin Margaret Litvin (Boston University / EUME Fellow) einen Vortrag. Das Thema lautet ,,Sudden and More Strange Return: When Arab Shakespeare Comes into English"; sie spürt den vielfältigen kulturellen und sprachlichen Grenzüberschreitungen der Shakespeare’schen Dramen im 20. und 21.Jahrhundert nach; dabei geht sie auf ihre Rezeption im arabischen Raum und die aktuelle Rückkehr solcher ,arabischer Shakespeares’ in die westliche Welt nach. Am Freitag und am Samstag finden neben Plenarvorträgen von Professor Andreas Mahler (Institut für Englische Philologie, Freie Universität Berlin), Professor Claudia Jarzebowski (Friedrich-Meinecke Institut, Freie Universität Berlin) und Dr. Alexander Soetaert (Katholieke Universiteit Leuven) fünf Panels mit kürzeren Beiträgen statt. Diese Vorträge setzen sich mit Themen wie fiktionalen Grenzüberschreitungen, frühneuzeitlichen Übersetzungen, den ,Reisen’ frühneuzeitlicher literarischer Texte oder auch der Problematik von Heimat und Exil auseinander.

Die Tagung bildet den Abschluss des seit 2011 laufenden Erasmus-Mundus-Promotionsprogramms TEEME, an dem die Universitäten Kent (Großbritannien), Porto (Portugal), Karls-Universität Prag (Tschechische Republik) sowie die Freie Universität Berlin beteiligt gewesen sind. Im Rahmen des interdisziplinären Programms wurden in fünf Jahrgängen die geschichts-, kulturoder literaturwissenschaftlichen Dissertationsprojekte von Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt gefördert, die sich aus einer komparatistischen oder transnationalen Perspektive mit der europäischen Frühen Neuzeit und ihrem Nachwirken in beziehungsweise ihrer Rezeption durch die Moderne beschäftigt haben.

Konferenzwebsite

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/en/v/teemeconference2018

Website des TEEME-Programms

http://www.teemeurope.eu/


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