RWTH Aachen beruft Anna Mechler auf neue Professur für Elektrochemische Reaktionstechnik

Die RWTH Aachen hat zum 1. Mai 2020 Dr. rer. nat. Anna Mechler auf die neu geschaffene Professur für Elektrochemische Reaktionstechnik der Fakultät für Maschinenwesen berufen. Die Covestro Deutschland AG ermöglicht durch eine Spende die Finanzierung der Professur.

 

Vor dem Hintergrund der Energieund Rohstoffwende besteht hoher Innovationsbedarf im Bereich der industriellen Elektrochemie. Im Rahmen der Elektrifizierung der chemischen Industrie müssen erneuerbare Energien nutzbar gemacht werden, um CO2-neutrale Wertschöpfungsketten zu etablieren. Solche Prozesse erfordern ein komplexes Zusammenspiel aus Katalysatormaterialien mit ihrer Reaktionsumgebung. Dabei stellt die Übertragung vielversprechender Prozesskonzepte in den industriell nutzbaren Anwendungsmaßstab eine zentrale Herausforderung dar.

Die Professur für Elektrochemische Reaktionstechnik positioniert sich an der Schnittstelle zwischen anwendungsorientierter Grundlagenund Prozessforschung. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht das Verständnis von Elektrokatalysatoren unter technisch relevanten Reaktionsbedingungen. Ziel ist, Katalysatormaterialien für die technische Anwendung zu optimieren.

Brückenfunktion zwischen Forschungsaktivitäten

Dabei erfüllt die Professur eine Brückenfunktion zwischen den Forschungsaktivitäten an der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich und stärkt damit die Jülich Aachen Research Alliance (JARA). Durch die Einbindung der Professur in das Kompetenzzentrum für Industrielle Elektrochemie ELECTRA, kann die Kooperation beider Einrichtungen weiter intensiviert werden.

Eine großzügige Spende der Covestro Deutschland AG ermöglicht die Finanzierung der Professur an der RWTH für fünf Jahre. Danach besteht die Möglichkeit einer Verstetigung am Forschungszentrum Jülich.

Mechler studierte Angewandte Naturund Materialwissenschaften. Sie promovierte am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf und der Ruhr-Universität Bochum, anschließend leitete sie eine Arbeitsgruppe für Elektrokatalyse am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr.


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