Radiokunst im Hör-Parcours erleben: »Radiophonic Spaces« eröffnet am 23. Oktober in Basel und am 1. November 2018 in Berlin

Die Ausstellung »Radiophonic Spaces« führt Besucherinnen und Besucher in einen Raum mit über 200 internationalen Radiostücken der letzten 100 Jahre. Das Besondere hierbei: Die Gäste lösen die Klang-Installationen dank neuester Technologie durch ihre Bewegungen im Raum selbst aus. »Radiophonic Spaces« wird so in Basel, Berlin und Weimar zu einer individuellen und immersiven Ausstellung. Am 23. Oktober 2018 eröffnet die Ausstellung im Museum Tinguely in Basel, am 1. November 2018 am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Zum 100jährigen Bauhausjubiläum wird »Radiophonic Spaces« im Herbst 2019 Station in Weimar machen.

Die Ausstellung lädt ihre Gäste ausgestattet mit Kopfhörern und speziell programmierten Smartphones dazu ein, sich suchend durch das Radio der letzten 100 Jahre zu bewegen: Verweilend, aufdeckend, auch bewusst irritierend durch die Vielfalt und das unüberschaubar große Angebot. Über 200 Stücke hat das Team aus Forscherinnen und -forschern sowie Künstlerinnen und -künstlern in Kooperation mit Sendern und Archiven zusammengetragen.

Kuratiert sind diese in 13 »Narrative« - Zusammenstellungen, die die Werke inhaltlich oder akustisch-ästhetisch in Beziehung zueinander setzen. An einer Forschungsstation können sich die Besucherinnen und Besucher ihren Weg durch diese Radiolandschaft visuell abbilden lassen: Die Mindmap verdeutlicht hierbei, wie die einzelnen Stücke miteinander in Verbindung stehen.

Termine zur Ausstellung»Radiophonic Spaces«

Museum Tinguely, Basel 23. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
Am Dienstag, 23.Oktober 2018, 18.30 Uhr, eröffnet Radiophonic Spaces im Museum Tinguely in Basel. Die Ausstellung läuft bis zum 27. Januar 2019. Neben dem Hör-Parcours erkunden 14 Themenwochen das Medium Radio und laden Besucherinnen und Besucher ein, sich aktiv mit diesem faszinierenden Medium auseinanderzusetzen und zu experimentieren : Beim »Radiobau« beispielsweise löten die Teilnehmenden ihren eigenen Radioempfänger, während der »Hörexpedition« können die Klangwelten des Museums für ein eigenes Hörstück erkundet werden und das »Radio X inklusiv!« ist eine Woche im Museum zu Gast und lädt das Publikum zu Gesprächen in Live-Sendungen ein. Die sonntägige Live-Sendung des »RadioTinguelys« über das Museumsgeschehen und eine Ringvorlesung der Universität Basel vervollständigen das Rahmenprogramm

Haus der Kulturen der Welt, Berlin 1. November bis 10. Dezember 2018
, 19 Uhr, eröffnet die dreitägige Veranstaltung »Der Ohrenmensch« Radiophonic Spaces im Haus der Kulturen der Welt in Berlin: In experimentellen Formaten erkunden internationale Künstlerinnen und -künstler sowie Medienwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ästhetische und theoretische Bedingungen der Radiophonie sowie politische Handlungsmöglichkeiten im radiophonen Raum. Das begehbare Radioarchiv ist am Tag der Eröffnung bereits ab 11 Uhr geöffnet. Während der Laufzeit von Radiophonic Spaces, vom 1. November bis 10. Dezember 2018, finden täglich um 17 Uhr Gespräche, Konzerte und Workshops statt.

Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar 26. Juli bis 19. September 2019
Vom 26. Juli bis 19. September 2019 wird Radiophonic Spaces in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des Jubiläumsprogramms zu »Bauhaus100« der Bauhaus-Universität Weimar zu erleben sein. Das Projekt kehrt hier an den Ort zurück, an dem es erforscht und entwickelt wurde.

Hintergrund:

»Radiophonic Spaces« ist ein Projekt der Professur Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar in Zusammenarbeit mit dem Museum Tinguely und dem Haus der Kulturen der Welt. Gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes, Schweizerischer Nationalfonds (SNF), Thüringer Staatskanzlei, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Fonds Bauhaus100 der Bauhaus-Universität Weimar, Filmund Medienstiftung NRW, Goethe-Institut sowie Hanna und Dieter Paulmann. Es ist aus dem interisziplinären Forschungsprojekt »Radiophonic Cultures - Enviornments and Archives in Hybrid Media Systems« hervorgegangen.


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