Professorin der Freien Universität Berlin zur Vorsitzenden des Deutschen Hispanistenverbands gewählt

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Freie Universität Berlin wird für zunächst zwei Jahre Sitz des Fachverbandes der hispanistischen Sprach-, Kulturund Literaturwissenschaften

Die Romanistin Susanne Zepp-Zwirner von der Freien Universität Berlin ist neue Vorsitzende des Deutschen Hispanistenverbands (DHV). Die Mitgliederversammlung des DHV wählte sie in Berlin zur Nachfolgerin des langjährigen Amtsinhabers Óscar Loureda Lamas (Universität Heidelberg), der nicht mehr antrat. Susanne Zepp-Zwirner ist seit Gründung des Verbands im Jahr 1977 die erste Frau, die in dieses Amt gewählt wurde. Die Wahlen fanden im Rahmen des XXII. Deutschen Hispanistentags statt, der größten Fachtagung der hispanistischen Sprach-, Kulturund Literaturwissenschaften in Deutschland, die von Mittwoch bis Sonntag vergangener Woche erstmals an der Freien Universität Berlin veranstaltet wurde.

Dem neu gewählten Vorstand des DHV gehören als Stellvertretende Vorsitzende Silke Jansen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Stellvertretender Vorsitzender Andreas Dufter (Ludwig-Maximilians-Universität München) an. Zur Beauftragen für Öffentlichkeitsarbeit wurde Natascha Pomino (Bergische Universität Wuppertal) bestimmt; Dr. Jannis Harjus (Universität Innsbruck) übernahm das Amt des Schatzmeisters.

Seit seiner Gründung vertritt der DHV die Interessen der an deutschen Universitäten und anderen Hochschulen im deutschen Sprachraum tätigen Hispanistinnen und Hispanisten. Der Verband fördert dabei den wissenschaftlichen Austausch, die internationale Kontaktaufnahme und die fachbezogene Kommunikation im weiten und weiter expandierenden Feld der hispanistischen Sprach-, Kulturund Literaturwissenschaften. Kernaufgabe des DHV ist die Veranstaltung des Deutschen Hispanistentags - die Fachtagung der hispanistischen Sprach-, Kulturund Literaturwissenschaften in Deutschland. Als Interessenvertretung setzt sich der Hispanistenverband in vielfältiger Weise für die Belange seiner Mitglieder ein und steht als Fachverband im ständigen Dialog mit Hochschulen, hochschulnahen Einrichtungen und der Gesellschaft.

Die neugewählte Vorsitzende des DHV, Susanne Zepp-Zwirner, dankte den Mitgliedern über das Vertrauen, das ihr und allen neuen Vorstandmitgliedern entgegengebracht wurde - und dankte dem bisherigen Vorstand für seine erfolgreiche Arbeit. Sie sagte: ,,Ich hoffe, dass wir an das Geleistete anschließen und auch eigene Impulse setzen können." Berlin sei ein weltweit anerkannter Ort der iberoromanischen Wissensproduktion und des wissenschaftlichen Austauschs. ,,Berlin ist aber auch eine Stadt, in der es spanischsprachigen Alltag gibt, das Instituto Cervantes in die Stadtöffentlichkeit wirkt, Theater in spanischer Sprache zu sehen ist, und wo lateinamerikanische Literatur entsteht", betonte Susanne Zepp-Zwirner. Sie unterstrich, das Institut für Romanische Philologie und das Lateinamerika-Institut seien ,,zwei wichtige akademische Einrichtungen der Freien Universität, die sich neben den anderen Sprachen der Romania der Erforschung der spanischen Sprache, Literaturen und Kulturen widmen. Umso mehr freue ich mich über die Wahl."


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