Prof. Jörg Drewes in Beirat der Bundesregierung berufen

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Jörg Drewes. A. Heddergott / TUM

Jörg Drewes. A. Heddergott / TUM

Neue Mitglieder im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen

Das Bundeskabinett hat die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) neu berufen. Die drei bisherigen Mitglieder wurden bestätigt. Zu den sechs erstmals berufenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Beratungsgremium gehört Prof. Jörg Drewes von der Technischen Universität München (TUM).

Der WBGU ist ein unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung. Es berät die Politik im Bereich globale Umweltveränderungen. Das Bundeskabinett hat nun der Neuberufung der Mitglieder für die achte Amtsperiode zugestimmt. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten wie Ökonomie, Naturund Sozialwissenschaften sowie Umweltrechtswissenschaft. Die Berufung gilt vom 1. November 2020 bis zum 31. Oktober 2024.

Prof. Jörg Drewes, der mit fünf weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstmals in das Beratungsgremium berufen wurde, ist Leiter des Lehrstuhls für Siedlungswasserwirtschaft an der TUM. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung nachhaltiger Wasserbehandlungsverfahren, einschließlich Wasserrecycling sowie der Analytik organischer Spurenstoffe und Pathogene und deren Entfernung im Wasser.

Drewes studierte von 1987 bis 1992 Technischen Umweltschutz an der TU Berlin. Nach seiner Promotion folgte ein Aufenthalt als Postdoc an der Arizona State University, wo er die Position des Associate Director am National Center for Sustainable Water Supply übernahm. 2001 wurde er auf eine Tenure-Track Professur an die Colorado School of Mines berufen und dort 2010 zum Full Professor befördert. 2013 folgte er dem Ruf an die TUM.


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