Neue Bewerbungsrunde für Fellowships am MIP.labor, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftskommunikation

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Bis zum 15. Oktober können sich Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten sowie andere Medienschaffende um ein attraktives Fellowship am MIP.labor bewerben. Die Ideenwerkstatt für Wissenschaftskommunikation zu Mathematik, Informatik und Physik ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und wird durch die Klaus Tschira Stiftung gefördert.

Das MIP.labor gewährt seinen Fellows Freiraum und Ressourcen, sich intensiv mit Themen aus dem Bereich Mathematik, Informatik und Physik auseinanderzusetzen, die als besonders komplex gelten und daher in der Berichterstattung oft kaum Beachtung finden. Die jährlich bis zu zehn Fellows haben jeweils sechs Monate Zeit, um sich in ein selbst gewähltes Thema einzuarbeiten und je ein innovatives Medienformat zu entwickeln.

Journalistinnen und Journalisten sowie andere Medienschaffende, die an dem Programm teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 15.10.2021 für ein sechs Monate umfassendes Fellowship bewerben. Die Auswahl über die Vergabe trifft der Beirat des MIP.labor. Weitere Informationen auf www.miplabor.de

Unter den ersten vier Fellows am MIP.labor ist die Physikerin und Philosophin Johanna Michaels. Sie widmet sich intensiv der Recherche zu ihrem Thema ,,Raumwahrnehmung" gemeinsam mit einem Softwarespezialisten testet sie erste Visualisierungen in einer Virtual-Reality-Umgebung. Mit Christoph Drösser konnte das MIP.labor einen Mathematiker und Wissenschaftsjournalisten als Fellow gewinnen. In seiner Zeit am MIP.labor wird er der Frage nach Fairness in Anwendungen von künstlicher Intelligenz nachgehen. Fellow Reinhart Brüning ist promovierter Philosoph und Physiker. Der freie Journalist wird sich dem Thema Blockchain widmen; er geht auf die Grundlagen dieser Technologie ein und auf die vielfältigen Anwendungen. Der vierte MIP.labor-Fellow Rüdiger Braun ist Biologe und Wissenschaftsjournalist; er möchte das Thema ,,Rhythmus" mit Methoden der Mathematik und der Computeranimation interaktiv erfahrbar machen.

Damit die Journalistinnen und Journalisten sich gut in ihre Themen einarbeiten können, bekommen sie Unterstützung von Tandempartnerinnen und -partnern aus der Wissenschaft. Außerdem steht ihnen am MIP.labor ein Team mit praktischer Expertise in Softwareentwicklung, Graphik, Bewegtbild und Wissenschaftsredaktion zur Seite und begleitet die Formatentwicklung. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf der kreativen Auseinandersetzung mit den komplexen wissenschaftlichen Inhalten.


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