Moderne tunesische Literaturen im Fokus

Unter dem Titel "Modern Tunisian Literatures" findet am 29. und 30. September an der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Dahlem Junior Host Hanan Natour in Kooperation mit Mohamed-Salah Omri von der Universität Oxford ein interdisziplinärer Workshop statt. Die Veranstaltung will führende Forscherinnen und Forscher im Fachgebiet der modernen tunesischen Literatur von den Universitäten Tunis bis Harvard zusammenbringen.

,,Jeder Gast wird eine andere Facette des Forschungsgegenstandes erörtern und sich so im Gespräch mit den weiteren Teilnehmenden der Pluralität moderner tunesischer Literatur annähern - von der hocharabischen bis zur dialektalen und frankophonen Literatur ebenso wie von der kolonialen Periode bis zur Gegenwart sowie über die Grenzen unterschiedlicher Genres hinweg", betont die Arabistin und Workshopleiterin Hanan Natour. Damit stehe die literarische Expression des Landes erstmals im Zentrum einer Forschungstradition, die den Maghreb und insbesondere Tunesien bisher vornehmlich in politischer, soziologischer und religiöser Hinsicht thematisiere. Der Workshop vereine Forschungsperspektiven aus den Disziplinen der Arabistik, Anglistik, Romanistik, Komparatistik sowie der Bildenden Künste. Die Arbeitssprache des Workshops ist Englisch.

Aufbauend auf den gewonnenen Erkentnissen dieser Veranstaltung wollen Hanan Natour und Mohamed-Salah Omri gemeinsam den ersten englischsprachigen Sammelband zur modernen tunesischen Literatur herausgeben, der die in Berlin begonnene Forschungsdiskussion weiterführen und international zugänglich machen soll.

Der Workshop erhielt die höchste Fördersumme des Dahlem Humanities Center im Rahmen des Dahlem Junior Hosts Program 2022, erklärten die Organisatoren. Des Weiteren werde die Veranstaltung durch das St. John’s College Oxford gefördert. Die Förderung einer Folgeveranstaltung durch die OX BER Kooperation der Berlin University Alliance (BUA) sei ebenfalls zugesagt worden.

Zu den internationalen Teilnehmenden des Workshops zählen:

Prof. Lamia Benyoussef, Birmingham-Southern College (Arabistik)

Prof. Hager Ben Driss, University of Tunis (Anglistik)

Prof. William Granara, Harvard University (Arabistik & Komparatistik)

Prof. Benjamin Koerber, Rutgers University (Arabistik)

Prof. Douja Mamelouk, Le Moyne College in Syracuse, NY (Arabistik & Romanistik)

Dr. Charlotte Pardey, Unabhängige Forscherin, Köln (Arabistik)

Prof. Siobhán Shilton, University of Bristol (Romanistik & Bildende Künste)

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