Kooperation für ein innovatives und wachsendes Berlin

(v.l.n.r.): Henry Marx, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Sebastian
(v.l.n.r.): Henry Marx, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Sebastian Stietzel, Präsident IHK Berlin, Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft. Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Freie Universität Berlin und die Industrieund Handelskammer Berlin vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Freie Universität Berlin und die Industrieund Handelskammer Berlin (IHK) wollen künftig enger kooperieren, eine entsprechende Vereinbarung haben am Dienstag (28. November 2023) der Präsident der Freien Universität Günter M. Ziegler und IHK-Präsident Sebastian Stietzel unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht u. a. gemeinsame Aktivitäten im Transferund Gründungsbereich sowie bei der Fachkräftegewinnung vor. Ziel ist es, die Innovationsdynamik am Standort Berlin zu steigern und Talente in der Metropolregion zu halten. Im Fokus steht dabei vor allem ein Ausbau bei der Vernetzung zwischen der Wissenschaft und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

So sieht die Vereinbarung in Bezug auf die Fachkräftesicherung u. a. vor, Formate für die Zusammenarbeit zwischen dem Career Service der Freien Universität und KMU auszubauen bzw. weiterzuentwickeln. Geplant ist auch eine engere Zusammenarbeit mit Blick auf Studienaussteigerinnen und -aussteiger sowie der IHK-Ausbildungsoffensive. Um die Innovationsdynamik in Berlin weiterzuentwickeln, soll es eine größere Sichtbarkeit und Mitwirkung der Berliner Wirtschaft im Transferund Gründungsbereich geben, z. B. bei den Veranstaltungen von Profund Innovation wie ,,Business & Beer" oder Veranstaltungen zur Vernetzung von Startups und KMUs.

Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin: ,,Zentrale Aufgaben wie die digitale Transformation, die Energieund Mobilitätswende und das Gesundheitswesen meistern wir nur, wenn Wissenschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Unser erklärtes Ziel ist es, der Wirtschaft in der Hochschule und der Wissenschaft in Unternehmen verlässliche Kooperationspartner zu bieten. Für ein starkes Berlin müssen Universitäten, Lehrende, Forschende und Studierende noch enger mit kleinen und mittleren Unternehmen zusammenarbeiten und Synergien nutzen. Für komplexe, technologie-getriebene und soziale Innovationen ,,Made in Berlin" wollen wir wegweisende Forschungsergebnisse in marktfähige Unternehmen Überführen."

Präsident der Freien Universität Berlin, Günter M. Ziegler: ,,Mit der IHK Berlin an unserer Seite als Kooperationspartnerin werden wir uns noch stärker aufstellen für einen dynamischen Wissenschaftsstandort in der Hauptstadt - aber auch für die Region Südwest. Die Wissenschaft und Forschung, aber auch die Ausbildung von Fachkräften sind wichtige Wirtschaftsfaktoren für Berlin. Daher ist eine noch engere Vernetzung zwischen der Wissenschaft und Wirtschaft wichtig für die positive Weiterentwicklung der Stadt. Die Freie Universität Berlin und die IHK Berlin werden mit dem nun unterzeichneten Kooperationsvertrag die Zusammenarbeit vertiefen und bereits bestehende und neue Projekte zum Wissensund Technologietransfer voranbringen."

Staatssekretär für Wissenschaft, Dr. Henry Marx: ,,Gesellschaftliche Transformationsprozesse können wir nur gemeinsam bewältigen, für die erforderlichen Innovationen braucht es Kooperationswillen und Transfer. Berlin ist dafür der ideale Ort: Ein internationaler Gründungshotspot, an dem die Innovationskraft unserer Hochschulen einen wesentlichen Anteil hat. Berlin ist außerdem mit der Berlin University Alliance Standort des einzigen Exzellenzverbundes in Deutschland. Gerade dieser Zusammenschluss unserer Universitäten zeigt, welchen großen Wert wir in Berlin auf Kooperation legen. Mit Science & Startups wurde zudem eine universitätsübergreifende Dachmarke für die Gründungseinheiten gebildet. Ich freue mich, dass durch die Zusammenarbeit zwischen IHK und FU Berlin nun noch mehr wirtschaftliche Partner mit der Wissenschaft in Kontakt kommen."


Staatssekretär für Wirtschaft, Michael Biel: ,,Berlin hat sich in den vergangen zehn Jahren zu einem Zugpferd der deutschen Wirtschaft entwickelt. Unsere Hochschulen und Forschungsinstitute sind eine wesentliche Grundlage für das Überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum, stetig steigende Beschäftigung, Tausende Startups und neue Unternehmensansiedlungen in unserer Stadt. Dieses Potenzial wollen wir noch besser nutzen, um die Transformation unserer Wirtschaft zu unterstützen und Berlin zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa zu entwickeln. Dabei ist die Freie Universität eine wichtige Partnerin. Was Forschung, Ausgründungen und Talente angeht, spielt sie deutschlandweit ganz vorne mit und sorgt am Wirtschaftsstandort Berlin für viel Dynamik."

Für die IHK Berlin ist es bereits die zweite Kooperationsvereinbarung mit einer Berliner Hochschule, um systematisch gemeinsame Innovationsaktivitäten voranzubringen. Im vergangenen Jahr hat die Kammer mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Für die Freie Universität Berlin ist es ein weiteres Puzzleteil in ihrem bereits großen Netz regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen. Als Forschungspartnerin ist sie an zahlreichen Bildungs-, Kulturund regionalen Vorhaben beteiligt und starke Partnerin u. a. der Berlin University Alliance und Science & Startups.

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