In Gedenken an Thomas Oppermann

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Thomas Oppermann, Alumnus der Universität Göttingen Foto: Universität Göttingen/

Thomas Oppermann, Alumnus der Universität Göttingen Foto: Universität Göttingen/Christoph Mischke

Wir sind tief betroffen von Thomas Oppermanns plötzlichem Tod. In 30 Jahren als Landtagsund Bundestagsabgeordneter hat er viel für Südniedersachsen bewegt - und als Alumnus der Universität Göttingen blieb er uns immer eng verbunden.

Thomas Oppermann hat sich immer wieder und unermüdlich zum Wohle der Universität engagiert. Während seiner Amtszeit als Niedersächsischer Wissenschaftsminister wurde die Universität Göttingen als erste deutsche Volluniversität in die Trägerschaft einer Stiftung öffentlichen Rechts überführt - eine hochschulpolitische Entscheidung von enormer Tragweite. Auch der Neubau der Fakultät für Physik auf dem Nordcampus, für dessen Ausbau er sich einsetzte, ging maßgeblich auf ihn zurück.

Gemeinsam mit weiteren Ehemaligen und Unterstützern initiierte Thomas Oppermann ab 2008 das Göttinger Stiftungsdinner. Er setzte sich für die Zusammenarbeit mit der Stiftung Adam von Trott ein, für die akademischen Sammlungen, den Alten Botanischen Garten und immer wieder für das Ethnologische Museum. Bis zuletzt unterstützte er die Planungen für das Forum Wissen in der ehemaligen Zoologie.

Für die Präsidenten und die Präsidentin der Universität Göttingen war er ein konstruktiver und kritischer Ratgeber von unschätzbarem Wert. Seine Verbundenheit und sein Engagement werden uns in vielerlei Hinsicht fehlen.

Reinhard Jahn
Universitätspräsident

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