Historiker Ricardo Pérez Montfort erhält Georg-Forster-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung

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Ricardo Pérez Montfort wird am Lateinamerika-Institut der Freien Universität zur

Ricardo Pérez Montfort wird am Lateinamerika-Institut der Freien Universität zur Präsidentschaft von Lázaro Cárdenas (1895-1970) und dem mexikanischen Populismus in den 1930er- und 40er-Jahren forschen. Bildquelle: IGK Temporalities of Future.

Mexikanischer Wissenschaftler kommt als Gastwissenschaftler an das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

Der mexikanische Wissenschaftler Ricardo Pérez Montfort erhält einen Georg-Forster-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Der Historiker wird am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin als Gastwissenschaftler zur Präsidentschaft von Lázaro Cárdenas (1895-1970) und dem mexikanischen Populismus in den 1930erund 40er-Jahren forschen; Lázaro Cárdenas war von 1934 bis 1940 Präsident Mexikos. Der Forschungspreis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.

Ricardo Pérez Montfort ist Professor für Geschichte am Centro de Investigaciones y Estudios Superiores en Antropología Social in Mexiko und Mitglied des an der Freien Universität angesiedelten Internationalen Graduiertenkollegs Temporalities of Future. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kulturund Ethnogeschichte Mexikos, die deutsch-mexikanischen Beziehungen und die politische Geschichte Lateinamerikas im 20.Jahrhundert. Pérez Montfort ist zudem ein in den Medien präsenter Kritiker der sozialen Lage der indigenen Bevölkerung, zu der er bereits mehrere preisgekrönte Filmdokumentationen vorgelegt hat. Seine umfassende intellektuelle Produktion umfasst auch Gedichte und Prosawerke.

Der Georg-Forster-Forschungspreis würdigt international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Schwellenund Entwicklungsländern, die an entwicklungsrelevanten Themen arbeiten. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von Fachkolleginnen und -kollegen aus Deutschland nominiert und eingeladen, Kooperationen mit ihnen zu etablieren oder auszubauen. Die Auszeichnung ist benannt nach dem Naturforscher, Reiseschriftsteller und Journalisten Georg Forster (1754-1794), einem Freund Alexander von Humboldts.

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung ermöglicht jährlich mehr als 2.000 Forscherinnen und Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein fächerübergreifendes Netzwerk von weltweit mehr als 30.000 Humboldtianerinnen und Humboldtianern in rund 140 Ländern.

Ricardo Pérez Montfort wird am Lateinamerika-Institut der Freien Universität zur Präsidentschaft von Lázaro Cárdenas (1895-1970) und dem mexikanischen Populismus in den 1930erund 40er-Jahren forschen.
Bildquelle: IGK Temporalities of Future.

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