Gesundheit als neue Leitindustrie

Stellten den neuen Innovationscampus vor (von links nach rechts): Bernhard Eitel

Stellten den neuen Innovationscampus vor (von links nach rechts): Bernhard Eitel (Universität Heidelberg), Michael Baumann (DKFZ), Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaftsministerin), Theresia Bauer (Wissenschaftsministerin) und Tilman Krauch (Metropolregion) | MWK

Innovationscampus ,,Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim" vorgestellt

Ein Forschungsbündnis mit einzigartigem Potential und strategisch Überragender Relevanz, das alle Voraussetzungen mitbringt, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen: Mit dem Innovationscampus ,,Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim" sollen Gesundheitsforschung, lebenswissenschaftliche Forschung und Transfer zu einer neuen Leitindustrie in Baden-Württemberg mit internationaler Strahlkraft führen. Die Grundlagen und Planungen für den neuen, in der Rhein-Neckar-Region angesiedelten Innnovationscampus wurden jetzt in der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt.

,,Es ist etwas Historisches, das hier im Moment passiert", betonte der Rektor der Universität Heidelberg, Bernhard Eitel. Zusammen mit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, ihrer Kollegin aus dem Wirtschaftsministerin, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Krebsforschungszentrums, Michael Baumann, und dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, Dr. Tilman Krauch, als Vertreter der Wirtschaft bekräftigte der Rektor das gemeinsame Ziel, den Wissenschaftsund Wirtschaftsstandort der Rhein-Neckar-Region zu einem international führenden Cluster der Lebenswissenschaften, der Gesundheitswirtschaft und der Medizintechnik auszubauen.

Treiber dieser Entwicklung sind die Exzellenzuniversität Heidelberg mit ihren beiden Medizinischen Fakultäten, die zwei Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim, das Deutsche Krebsforschungszentrum, das European Molecular Biology Laboratory, das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, die sich zur Heidelberg Mannheim Health & Life Science Alliance zusammengeschlossen haben. Als Fundament dafür unterzeichneten die sieben Partner eine gemeinsame Erklärung: Mit diesem Memorandum of Understanding wurden zugleich Entscheidungsmechanismen und Arbeitsstrukturen für die neue Forschungsallianz festgelegt. Das Land wird die Alliance - neben dem ,,Cyber Valley" im Raum Stuttgart/Tübingen und der ,,Mobilität der Zukunft" in Karlsruhe/Stuttgart - als dritten Innovationscampus in Baden-Württemberg fördern und stellt dafür zunächst 40 Millionen Euro zur Verfügung.

,,Die Heidelberg Mannheim Health & Life Science Alliance nimmt mit dem Memorandum of Unterstanding Fahrt auf, nutzt die über viele Jahrzehnte in der Rhein-Neckar-Region konzentrierten Forschungsinfrastrukturen, verbindet die Kompetenzen der herausragenden Forschungseinrichtungen mit einer exzellenten Patientenversorgung und schafft somit einzigartige Kooperationsstrukturen", sagt Eitel. Wie der Rektor der Universität Heidelberg betonte, sind Medizin und Lebenswissenschaften die Technologietreiber des 21. Jahrhunderts. Die Alliance werde insbesondere auch die bereits bestehenden engen Verbindungen zu den Wirtschaftsunternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar - von den industriellen Global Playern bis zu den Start-ups - zu noch stärkerer Schlagkraft führen.


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