Gespräch mit Reinhard Bütikofer: Die liberale Weltordnung in der Krise?

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Dylan Nelson

Dylan Nelson

Diskussionsabend zur Rolle der Europäischen Union im Spannungsfeld zwischen westlichen und östlichen Großmächten

Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments, ist zu Gast bei einem Diskussionsabend an der Universität Heidelberg, zu dem das Heidelberg Center for American Studies (HCA) und das Center for Asian and Transcultural Studies (CATS) einladen. Der außenpolitische Experte diskutiert im Rahmen der Veranstaltung ,,Die liberale Weltordnung in der Krise? Die Europäische Union zwischen den USA, Russland und China" mit Juniorprofessor Dr. Florian Böller, Politikwissenschaftler an der Technischen Universität Kaiserslautern. Insbesondere mit Blick auf aktuelle weltpolitische Geschehnisse wird es um die Rolle der EU in dem sich verändernden Machtgefüge zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Russland und China gehen. Die Präsenz-Veranstaltung findet am 7. April 2022 in der Aula der Alten Universität statt, Beginn ist um 18.15 Uhr. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

Der Diskussionsabend ist Teil der Dialogreihe ,,Encounters - New Perspectives on Asia, America and Europe". Im Mittelpunkt der Reihe stehen die zunehmend konfrontativen Beziehungen zwischen den beiden Großmächten des 21. Jahrhunderts - den USA und China. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HCA und des CATS führen zu dieser Thematik Gespräche mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Die Gesprächspartner erörtern dabei auch, welche Auswirkungen das amerikanisch-chinesische Verhältnis auf Europa hat und wie sich die Europäische Union und ihre einzelnen Mitgliedsstaaten im Konflikt zwischen China und den USA positionieren können.

Im Gespräch werden Reinhard Bütikofer und Florian Böller unter anderem die Frage aufgreifen, wie sich der Krieg in der Ukraine auf die außenpolitischen Beziehungen der Europäischen Union mit China und den USA auswirkt. Dabei wird es um sicherheitsund energiepolitische Aspekte gehen, ebenso wie um den potenziellen EU-Beitritt der Ukraine. Einen vertiefenden Blick auf die Beziehungen zwischen der EU und China werfen der Politiker und der Politikwissenschaftler vor dem Hintergrund der jüngsten Gipfeltreffen zum Ukraine-Krieg. Außerdem erörtern sie die Frage nach der Rolle der USA und diskutieren, inwieweit durch den Konflikt mit einer Stärkung der transatlantischen Beziehungen zu rechnen ist.

Reinhard Bütikofer wurde 2009 in das Europaparlament gewählt. Er ist Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen mit der Volksrepublik China, Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten sowie Mitglied und außenpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Böller gehören Fragen der US-amerikanischen Innenund Außenpolitik, der transatlantischen Beziehungen, der NATO sowie der Sicherheitspolitik. Außerdem befasst er sich mit verschiedenen Aspekten des politischen Systems der USA.

In die Thematik der Veranstaltung führt Welf Werner, Direktor des Heidelberg Center for American Studies, ein. Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Anmeldung zur Präsenzveranstaltung erfolgt per Mail an ahennemann@hca.uni-heidelberg.de


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