Empfehlungen für die Landwirtschaft von morgen

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Vera Bitsch wurde vom Bundeskabinett in die Zukunfskommission Landwirtschaft ber

Vera Bitsch wurde vom Bundeskabinett in die Zukunfskommission Landwirtschaft berufen ( A. Eckert/ TUM)

Bundeskabinett beruft Prof. Vera Bitsch in die Zukunftskommission Landwirtschaft

Die vom Bundeskabinett eingesetzte Zukunftskommission Landwirtschaft soll Empfehlungen für eine produktive und ressourcenschonende Landwirtschaft entwickeln. Ziel ist es Tierwohl, Biodiversität, Klimaund Umweltschutz mit Ertragssicherung und ökonomischer Tragfähigkeit zu verbinden. Zu den sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Kommission gehört auch Prof. Vera Bitsch von der Technischen Universität München (TUM).

Vera Bitsch ist Professorin für die Ökonomik des Gartenbaus und Landschaftsbaus. Die Professur ist angesiedelt an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt.

Ihre Forschung liegt im Bereich von Agrarökonomie und Management. Im Jahr 2000 nahm Prof. Bitsch den Ruf an die Michigan State University in den U.S.A. an. Dort konzentrierte sie sich auf Human Ressource Management in der Landwirtschaft für Forschung, Lehre und Beratung. Ihr Beratungsprogramm wurde 2008 von der Agricultural & Applied Economics Association ausgezeichnet. 2010 nahm sie den Ruf an die TUM an.

Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter landwirtschaftlicher Verbände, von Industrieund Verbraucherorganisationen und Organisatoinen aus dem Bereich Umwelt und Tierschutz sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt an. Gemeinsam sollen sie praxistaugliche Empfehlungen für eine produktive und ressourcenschonende Landwirtschaft erarbeiten.

Somit soll die Zukunftskommission einen Beitrag leisten, ökologisch, ökonomisch und sozial tragfähige Landwirtschaft in Deutschland zu ermöglichen, die von der Gesellschaft im Spannungsfeld steigender Erwartungen und hohen Preisbewusstseins akzeptiert wird.

Den Vorsitz übernimmt Prof. Peter Strohschneider, der bis Ende 2019 der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft war. Im Herbst 2020 soll die Kommission einen Zwischenbericht und im Sommer 2021 einen Abschlussbericht vorlegen.


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