DFG-Forschungsgruppe zu Wasserflüssen auf der Erde wird verlängert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängert die Forschungsgruppe zu globalen Wasserflüssen, die von dem Bonner Geodäten Prof. Jürgen Kusche und der Frankfurter Hydrologin Prof. Petra Döll koordiniert wird.


Die Forschungsgruppe ,,Understanding the Global Freshwater System by Combining Geodetic and Remote Sensing Information with Modelling Using Calibration/Data Assimilation Approach" (GlobalCDA) wird seit Anfang 2018 von der DFG gefördert.

Die Forschenden erhalten für die nächsten drei Jahre weitere insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Am Projekt sind sieben Gruppen aus der Bundesrepublik sowie eine Gruppe aus Luxemburg beteiligt. Ziel ist es, die Wasserflüsse und Wasserspeicherung auf den Kontinenten der Erde realistischer zu quantifizieren und somit ein tieferes Verständnis der globalen Wasserkreisläufe zu gewinnen. Globale hydrologische Modelle gibt es bereits, jedoch sollen nun zusätzliche Beobachtungsdaten in Form von Satellitenmessungen einbezogen werden. Die Forschenden entwickeln mathematische Verfahren, um Modelle und Satellitenmessungen optimal zu integrieren.

Wasserflüsse auf den Kontinenten spielen eine wichtige Rolle für andere Komponenten des Erdsystems; beispielsweise trägt Grundwasserzehrung zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. In einer globalisierten Welt unterstützt ein verbessertes Verständnis des globalen Süßwassersystems ein nachhaltiges Wassermanagement zum Beispiel auch hinsichtlich von Dürreereignissen, aber ebenso die nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln und Energie.


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