Deutschland Frankreich - global

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Vortragsreihe des Deutsch-französischen Kolloquiums im Wintersemester 2019/20 - erster Termin am 5. Dezember 2019

Das Deutsch-französische Kolloquium in Berlin widmet sein Vortragsprogramm im Wintersemester 2019/2020 den beiden Ländern Frankreich und Deutschland aus einer globalen Perspektive. Zum Auftakt spricht am 5. Dezember die Neuzeithistorikerin Dr. Silke Mende, stellvertretende Direktorin des Centre Marc Bloch, über die Geschichte der Francophonie. In ihrem Vortrag stellt sie unter anderem die Frage, ob die französische Sprache als ein politisch-kulturelles ,,Ordnungsinstrument" gedient hat - im Nationalstaat, im französischen Kolonialreich und auch darüber hinaus. Am 16. Januar stellt Dr. Lucas Hardt, Historiker an der Fernuniversität Hagen, seine Forschung zu algerischen Migrantinnen und Migranten im deutsch-französischen Grenzgebiet in den Nachkriegsjahren (1945-1962) vor. In einem Vortrag am 6. Februar erörtert schließlich Jérôme David, Literaturwissenschaftler an der Université de Genève, die Begriffsgeschichte der ,,littérature mondiale/Weltliteratur" und diskutiert über die Gründe für dessen späte Rezeption in der französischsprachigen Forschung. Alle Vorträge der Veranstaltungsreihe mit dem Titel ,,Deutschland Frankreich - global" sind öffentlich. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Das Deutsch-französische Kolloquium dient dem offenen, interdisziplinären Austausch über relevante Fragen der Gegenwart und als Diskussionsforum für Studierende, Forscherinnen und Forscher sowie für die breite Öffentlichkeit. Die Referentinnen und Referenten des Kolloquiums analysieren die vielschichtigen Beziehungen, die die Nachbarländer, ehemaligen Erbfeinde und seit dem Zweiten Weltkrieg gemeinsamen Förderer der europäischen Integration verbinden. Sie sprechen über Politik, Gesellschaft, Kultur und Geschichte der beiden Länder, sie stellen neue Forschungserkenntnisse vor und debattieren über offene Streitfragen - aus deutscher sowie französischer Perspektive. Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), dem Centre Marc Bloch (CMB) und dem Frankreichzentrum der Freien Universität Berlin.


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