Bundespräsident Steinmeier eröffnete Kosmos-Lesungen

HU-Präsidentin Sabine Kunst, Umweltphysiker  Paulo Artaxo, 
Bundespräsident Stei

HU-Präsidentin Sabine Kunst, Umweltphysiker Paulo Artaxo, Bundespräsident Steinmeier, Elke Büdenbender und Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki-Theaters. (von links nach rechts) Foto: Matthias Heyde

Mit einer Vorlesung zu den Folgen des Klimawandels am Amazonas von Umweltphysiker Paulo Artaxo begannen die Feierlichkeiten der HU zum Humboldt-Jahr

Am 6. April eröffneten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Umweltphysiker Prof. Paulo Artaxo im Maxim Gorki Theater die Kosmos-Ringvorlesungen der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Damit begannen die Feierlichkeiten der HU zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts, zu denen neben der Kosmos-Reihe auch eine Festwoche mit Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Lesungen gehört sowie eine Konferenz zu Nachhaltigkeit.

In seiner Eröffnungsrede würdigte der Bundespräsident die Aktualität Alexander von Humboldts:

,,Was heute manchmal etwas trocken ,,Wissenschaftsvermittlung" heißt, das war für Humboldt eines seiner wichtigsten Anliegen und Handwerk zugleich. Und mit diesem Anliegen ist Humboldt unverändert aktuell. Denn in diesem sperrigen Begriff der ,,Wissenschaftsvermittlung" steckt ja nicht nur der Gedanke, möglichst viele Menschen auch jenseits von Bibliotheken und Forschungslaboren an der Faszination und der Freude von Wissenschaft teilhaben zu lassen. Wenn das gelingt, dann ist schon sehr viel gelungen! Sondern darin steckt auch ein Anspruch: Der Anspruch, dass eine freie, lebendige, und ich füge hinzu, eine finanziell gut ausgestattete Wissenschaftsund Forschungslandschaft für diese Gesellschaft von zentraler Bedeutung ist!"

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